Juventus steht laut italienischen Medienberichten kurz vor einer Einigung mit Randal Kolo Muani vom PSG, dem der Stürmer einen Fünfjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von 5 Millionen Euro plus Boni angeboten wird. Der Deal hängt davon ab, dass eine Einigung mit Paris Saint-Germain erzielt wird, das eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro für den Spieler fordert.
Juventus schlägt einen Transfer für 35 Millionen Euro mit einer anfänglichen Leihe und einer anschließenden Kaufpflicht bei Erreichen bestimmter Leistungsziele vor. Die Verhandlungen verlaufen positiv, im Gegensatz zum gescheiterten Versuch im vergangenen Sommer, Kolo Muani zu verpflichten, was durch eine gute Beziehung zwischen Giovanni Carnevali von Juventus und dem neuen Sportdirektor von PSG erleichtert wird. Kolo Muani soll PSG klargemacht haben, dass Juventus sein bevorzugtes Ziel sei, trotz einer früheren Zeit bei Tottenham Hotspur.
Unterdessen beobachtet Juventus auch die Situation um den Roma-Torhüter Mile Svilar. Roma steht unter Druck, bis zum 30. Juni 50 Millionen Euro durch Spielerverkäufe zu generieren und könnte gezwungen sein, einen seiner Schlüsselspieler, darunter Svilar, Pisilli, Soulé, N’Dicka, Koné und Wesley, zu verkaufen. Der Verein hat Agenten autorisiert, potenzielle Käufer zu suchen.
Svilar könnte für eine Ablösesumme zwischen 35 und 40 Millionen Euro verfügbar sein. Die Situation wird durch das Interesse von Juventus an anderen Torhütern, darunter Emiliano Martinez von Aston Villa und Guglielmo Vicario von Empoli, kompliziert. Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, Svilar als eine Kombination aus den Qualitäten beider Spieler zu sehen – Martinez' Erfahrung und Vicarios Jugend. Sollte Svilar gehen, wäre Roma an einer Verpflichtung von Vicario als Ersatz interessiert.
Das Transferfenster könnte einen Dominoeffekt auslösen, wobei die Zukunft von Svilar potenziell die Verfolgung von Vicario durch Roma beeinflussen könnte. Die Ankunft von Kolo Muani würde die Offensivoptionen von Juventus deutlich verstärken, während die Verpflichtung eines neuen Torhüters eine Schlüsselposition für den Turiner Verein besetzen würde.



