Laut italienischen Medienberichten konzentriert sich Juventus nun auf Brahim Diaz von Real Madrid als mögliche Verstärkung, während die Verpflichtung von Bernardo Silva von Manchester City ins Stocken zu geraten scheint. Während Atlético Madrid und der FC Barcelona nun um Silva werben, priorisiert Juventus einen kreativen Mittelfeldspieler, der das Spiel diktieren kann.
Díaz hat sich innerhalb von Juventus als Konsenskandidat herauskristallisiert, wobei der Verein und Trainer Luciano Spalletti angeblich übereinstimmen, dass er gut ins Team passt. Der 26-Jährige wird als vielseitige Option angesehen, die die vorhandenen Offensivtalente wie Kenan Yildiz und Joao Conceicao ergänzen könnte und in Spallellis erwartete 4-2-3-1-Formation passen würde.
Das Hauptproblem bei einem Deal liegt beim Real Madrid, wo Díaz noch bis 2027 unter Vertrag steht. Die zukünftige Ausrichtung des spanischen Vereins ist ungewiss, da am 7. Juni Präsidentschaftswahlen stattfinden, bei denen der amtierende Florentino Pérez gegen Enrique Riquelme antritt. Jede Entscheidung bezüglich der Zukunft von Díaz wird voraussichtlich vom Ausgang dieser Wahlen und der Ernennung eines neuen Trainers beeinflusst werden, wobei die mögliche Ankunft von José Mourinho derzeit ins Stocken geraten ist.
Juventus hält den Kontakt zu Díaz' Vertretern aufrecht und würdigt seinen früheren Erfolg in Italien mit dem AC Mailand, wo er unter Stefano Pioli die Serie A gewann. Eine Rückkehr in die Liga könnte für den Spieler attraktiv sein und ihm die Möglichkeit geben, sich mit seinem ehemaligen Teamkollegen Pierre Kalulu wiederzusehen. Juventus-Offizielle glauben, dass Díaz ein ähnliches Profil wie Silva bietet und Erfahrung und Qualität im offensiven Mittelfeld einbringt. Interne Diskussionen über mögliche Verstärkungen auf anderen Positionen, insbesondere auf der Außenverteidigerposition, mit Grimaldo und Mingueza von Bayer Leverkusen, dauern jedoch an. Das Gesamtziel des Vereins bleibt es, die Qualität des Kaders vor der neuen Saison zu erhöhen.




