Juventus bereitet sich darauf vor, aktiv um den Stürmer von Parma, Mateo Pellegrino, zu werben, wobei ein möglicher Transfer von dem Verkauf des Verteidigers Tarik Muharemović an einen Premier-League-Club, Berichten zufolge Leeds United, abhängt. Laut Berichten von Tuttosport könnte der Verkauf von Muharemović rund 20 Millionen Euro für Juventus einbringen und somit wichtige Mittel für Zugänge bereitstellen.
Juventus hat einen Torhüter und einen Mittelstürmer als Prioritätspositionen in diesem Transferfenster identifiziert, ist aber bei der Verfolgung beider auf Hindernisse gestoßen. Aston Villa soll nicht bereit sein, Torhüter Emiliano Martínez zu verkaufen, wobei Trainer Unai Emery und Direktor Damian Vidagany Spekulationen über seinen Abgang zurückweisen. Ebenso sind die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain um Randal Kolo Muani ins Stocken geraten, da es eine erhebliche Differenz in der Bewertung gibt, wie von PSG-Administrator Giovanni Carnevali bestätigt wurde.
Die mögliche Ankunft von Pellegrino wird als strategischer Schachzug angesehen, um einen vielversprechenden Angreifer zu sichern und gleichzeitig die Komplexität des breiteren Transfermarktes zu bewältigen. Der Verein hofft, das Interesse von Premier-League-Vereinen an dem argentinischen Stürmer zu verhindern. Pellegrinos Transfer könnte in Form einer Leihe mit Kaufoption, abhängig von leistungsbezogenen Klauseln, oder eines dauerhaften Vertrags erfolgen. Parma soll einen dauerhaften Transfer bevorzugen, mit einer Gebühr, die inklusive Boni potenziell 28 Millionen Euro erreichen könnte, beginnend bei einer Basis von 22 Millionen Euro.
Juventus beobachtet auch seine Optionen im Mittelfeld, wobei Khephren Thuram derzeit wegen eines femoro-patellaren Syndroms behandelt wird. Thurams Fitness und ein möglicher Verkauf könnten den Weg für einen Wechsel des freien Spielers Franck Kessie, ehemals von AC Mailand, ebnen. Kessies Gehaltsforderungen, die Berichten zufolge zwischen 4,5 und 5 Millionen Euro pro Saison liegen, erweisen sich jedoch als Stolperstein, da Juventus zögert, diese Zahl zu überschreiten, angesichts seiner früheren hohen Einnahmen in der Saudi Pro League. Der Verein priorisiert Abgänge, um Platz im Kader und in der Gehaltsliste zu schaffen, bevor er weitere Verstärkungen vornimmt.



