Juventus bereitet ein formelles Angebot für den freien Mittelfeldspieler Franck Kessié vor, wobei die Gespräche mit dem ivorischen Nationalspieler bereits seit Monaten laufen. Der Verein versucht Berichten zufolge, die Verhandlungen mit dem ehemaligen AC Mailand-Spieler zu beschleunigen, der kürzlich ein Engagement in Saudi-Arabien beendete. Kessié soll sich einen Wechsel zurück nach Italien und ein Wiedersehen mit Juventus-Direktor Frederic Massara wünschen, mit dem er bereits unter Stefano Pioli die Serie A mit Mailand gewann.
Kessiés Gehaltsforderungen sind beträchtlich und beinhalten angeblich ein Jahresgehalt von 5 Millionen Euro sowie Provisionen und eine Unterschriftsprämie, was dazu führt, dass Juventus vorsichtig vorgeht. Der Verein sieht diesen Schritt als Zeichen seines Interesses an einem Spieler, der bei der letzten Weltmeisterschaft beeindruckte und weiterhin Angebote von Vereinen im Nahen Osten erhält. Juventus verfügt derzeit über eine Fülle von Optionen im Mittelfeld, darunter McKennie, Miretti, Locatelli, Douglas Luiz, Arthur, Thuram, Koopmeiners und Adzic, und hofft, Kessié mit der Aussicht auf regelmäßige Spielzeit anzulocken.
Neben der Verfolgung von Kessié konzentriert sich Juventus auch auf die Verstärkung seiner Offensive, wobei Randal Kolo Muani das Hauptziel ist. Der Verein hat dem Paris Saint-Germain jedoch eine klare Frist gesetzt, um seinen Preis zu senken. Juventus-Direktor Giovanni Carnevali erklärte, dass der Verein alternative Optionen prüfen wird, wenn keine Einigung erzielt werden kann, da PSG derzeit eine Ablösesumme von über 45 Millionen Euro fordert. Juventus hat bis zu 40 Millionen Euro für Kolo Muani angeboten und ist nicht bereit, 50 Millionen Euro zu überbieten.
Sollte der Deal mit Kolo Muani scheitern, zieht Juventus Alexander Sorloth von Atlético Madrid und Folarin Balogun als mögliche Alternativen in Betracht. Sie beobachten auch Mateo Pellegrino bei Parma, obwohl ein Wechsel des argentinischen Flügelspielers von einem Abgang von Denis David abhängen könnte. Juventus sondiert auch Optionen im Tor, wobei Emiliano Martínez von Aston Villa und Guglielmo Vicario von Tottenham als potenzielle Nachfolger für den scheidenden Alessio Di Gregorio in Frage kommen.
Diese Aktivitäten signalisieren Juventus' Absicht, den Kader unter dem neuen Trainer Luciano Spalletti neu aufzubauen und sowohl die Tiefe im Mittelfeld als auch die Schlagkraft im Angriff für die kommende Saison zu verbessern.



