Juventus arbeitet aktiv an einem Transfer von Kolo Muani vom Paris Saint-Germain, wie Juventus CEO Giovanni Carnevali mitteilte. Der Vereinsvorstand bestätigte das Interesse an dem französischen Stürmer und untermauerte damit bestehende Berichte, die Muani mit einer Rückkehr nach Turin in Verbindung bringen.
Juventus sieht Muani als eine Schlüsselkomponente zur Verstärkung seiner Offensive und schätzt seinen vorherigen sechsmonatigen Aufenthalt im Verein. Die 'Bianconeri' glauben, dass er eine zuverlässige Option im Angriff darstellt und ins taktische Profil passt, das Trainer Luciano Spalletti sich wünscht – ein beweglicher und physisch starker Stürmer, der auf mehreren Positionen spielen kann. Während PSG derzeit eine Ablöse von 40 Millionen Euro fordert, hofft Juventus, einen niedrigeren Preis auszuhandeln, möglicherweise einschließlich leistungsbezogener Boni.
Spalletti sieht Muani als Ergänzung zu einem traditionelleren Mittelstürmer, wie Dusan Vlahovic oder Alexander Sorloth, was taktische Flexibilität ermöglicht. Berichten zufolge war eine Partnerschaft zwischen Muani und Vlahovic Spallettis bevorzugte Option, aber ein Duo mit Sorloth wird als tragfähige Alternative angesehen. Die Fähigkeit des Vereins, einen der beiden Spieler zu verpflichten, hängt derzeit von Spielerverkäufen ab.
Der neue CEO von Juventus übernahm kürzlich einen ins Stocken geratenen Transferdossier bezüglich Muani und stellte fest, dass zuvor wenig Fortschritt erzielt worden war. Trotzdem soll Muani weiterhin an einem Wechsel zu Juventus interessiert sein und andere potenzielle Möglichkeiten zurückgestellt haben. Er hat häufig Kontakt zu mehreren aktuellen Juventus-Spielern gehalten, was seinen starken Wunsch zeigt, der Mannschaft wieder beizutreten.
Muani hatte bereits während einer Leihe bei Juventus beeindruckt, insbesondere gegen Mannschaften, die mit offeneren Formationen spielten. Während einer anschließenden Leihe zum Tottenham Hotspur hatte er mit der Physis der Premier League zu kämpfen, zeigte aber in der Champions League eine gute Leistung und bewies seine Fähigkeit, Räume zu nutzen und die Offensive zu verbessern. Carnevali erklärte: „Ja, wir arbeiten daran“, was trotz der Herausforderungen weiterhin Optimismus signalisiert. Juventus wartet auf Entwicklungen bezüglich Spielerausgaben, um Mittel freizusetzen und den Deal abzuschließen.



