Juventus erwägt derzeit sorgfältig Optionen zur Umgestaltung seiner Abwehrreihe, wobei Jhon Lucumi von Bologna als Hauptziel herauskristallisiert, wie aus italienischen Medienberichten hervorgeht. Der Verein priorisiert die Klärung möglicher Abgänge, darunter Lloyd Kelly, dessen Leistungen Trainer Lucio Berichten zufolge im Spielaufbau frustriert haben.
Es wird angenommen, dass Kelly das Interesse von Premier League-Vereinen geweckt hat, und sein Verkauf könnte Mittel für einen etablierteren Innenverteidiger generieren. Lucumi soll Luciano Spallettis bevorzugter Ersatz sein, trotz eines kürzlichen Zwischenfalls auf dem Spielfeld mit Chico Fortuna von Bologna, der die Einschätzung des Trainers bezüglich des Spielers offenbar nicht beeinflusst hat. Spalletti und Lucumi wurden vor einem kürzlichen Länderspiel zwischen Kolumbien und Portugal beim Umarmen gesehen.
Allerdings hängt ein möglicher Deal von Juventus' Fähigkeit ab, eine Ablösesumme mit Bologna auszuhandeln, die derzeit 28 Millionen Euro fordert – den Wert von Lucumis Ausstiegsklausel bis zum 15. Juli. Juventus versucht, diesen Preis zu senken, steht aber im Wettbewerb mit Inter um die Unterschrift des Kolumbianers. Daher werden auch alternative Optionen geprüft, darunter Tarik Muharemovic von Sassuolo.
Sassuolo soll 40 Millionen Euro für Muharemovic verlangen, eine Summe, die Juventus derzeit für zu hoch hält. Der Verein würde durch einen möglichen Verkauf etwa 20 Millionen Euro einnehmen, aufgrund einer Weiterverkaufsbeteiligung. Um einen Deal zu erleichtern, erwägt Juventus, den jungen Stürmer Jeff Ekhator im Rahmen einer Leihe anzubieten, was dem Spieler wertvolle Erfahrungen ermöglichen würde. Juventus' Pläne für Ekhator hängen auch von der Zukunft anderer Offensivspieler, David und Openda, ab.
Sollten sowohl David als auch Openda den Verein verlassen, würde Spalletti Ekhator als dritte Angriffsoption begrüßen. Sollte David jedoch im Verein bleiben, wird Ekhator voraussichtlich an einen anderen Verein ausgeliehen.



