Juventus erwägt die erneute Verpflichtung von Matteo Tognozzi als Sportdirektor, wobei sowohl Trainer Luciano Spalletti als auch Klubfunktionär Giovanni Chiellini seine Eignung befürworten. Tognozzi, derzeit Sportdirektor bei Rio Ave, war bereits zwischen 2017 und 2023 bei Juventus tätig und arbeitete unter Fabio Paratici und Federico Cherubini.
Seine erste Amtszeit beim Turiner Verein konzentrierte sich auf die Identifizierung junger Talente im Alter von 17 bis 21 Jahren, um das Next Gen-Projekt zu verstärken. Tognozzi arbeitete mit Cristiano Ottolini und Claudio Chiellini zusammen und bewies ein gutes Auge für aufstrebende Spieler. Während seiner Zeit war er maßgeblich an der Verpflichtung von Spielern wie Kenan Yildiz, Dean Huijsen, Facundo Soulé und Kenan Muharemovic beteiligt, wobei auch Mazur als zukünftige Perspektive identifiziert wurde.
Spalletti, der bereits während seiner Zeit bei Zenit St. Petersburg mit Tognozzi zusammenarbeitete, schätzt seine Expertise und sein Verständnis der asiatischen und südamerikanischen Märkte. Der Juventus-Trainer glaubt, dass Tognozzis Vertrautheit mit der Struktur und den Abläufen des Vereins ein bedeutender Vorteil wäre, um Zeit- und Ressourcenverschwendung auf dem Transfermarkt zu vermeiden. Obwohl Spallettis Input einflussreich ist, liegt die endgültige Entscheidung bei der Vereinsführung.
Chiellini setzte sich auch bei früheren Diskussionen über die Position des Sportdirektors für Tognozzis Rückkehr ein, bevor Cristiano Ottolini ernannt wurde. Tognozzi schloss sich anschließend Rio Ave an, das Teil des Portfolios von Evangelos Marinakis ist, der auch Olympiakos und Nottingham Forest kontrolliert. Die kürzliche Ankunft von Giovanni Carnevali als neuem CEO von Juventus hat jedoch die Möglichkeit einer Rückkehr von Tognozzi zum Verein wiedereröffnet, einer Perspektive, der er sich zu öffnen bereit scheint. Der Verein strebt danach, schnell zu einer erfolgreichen Form zurückzukehren, und ein schneller, fundierter Ansatz bei der Spielerakquise wird als entscheidend angesehen.
Dieser potenzielle Wechsel stellt eine Strategieänderung dar, bei der Erfahrung und bestehende Klubkenntnisse priorisiert werden, während Juventus versucht, seinen Kader wieder aufzubauen und erneut um die Serie A-Titel mitzuspielen.



