Juventus befindet sich derzeit in Verhandlungen mit Atlético Madrid über die dauerhafte Ablöse von Flügelspieler Nico González, jedoch konnte noch keine Einigung erzielt werden, da es Differenzen bei der Bewertung gibt. Laut Berichten von Tuttosport fordert Juventus für den Argentinier mindestens 27-28 Millionen Euro, während Atlético auf einen erheblichen Rabatt drängt und eine Preissenkung von 7-8 Millionen Euro gegenüber den ursprünglich vereinbarten 32 Millionen Euro beantragt.
González verbringt die laufende Saison als Leihspieler bei Atlético, wo er unter Trainer Diego Simeone beeindruckt hat. Der 28-Jährige soll sich angeblich sehr wünschen, in Madrid zu bleiben, da er dort ein Maß an Glück wiedergefunden hat, das er seit seiner Zeit bei Fiorentina nicht mehr verspürt hat. Simeone hat González erfolgreich in sein System integriert, die Stärken des Spielers maximiert, und der Flügelspieler schätzt das Vertrauen des Trainers.
Juventus priorisiert jedoch die finanzielle Stabilität und ist nicht bereit, den Wert von González erheblich zu mindern. Der Verein strebt an, mit dem Verkauf einen geringen Gewinn zu erzielen, da der Spieler in der Bilanz derzeit mit 21 Millionen Euro bewertet wird. Dieses Bedürfnis nach einer 'Mehrwert' – einer positiven Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis – treibt ihre feste Haltung in den Verhandlungen an.
Die Situation wird zusätzlich durch die Tatsache erschwert, dass Atlético strategisch eine Entscheidung über González verzögert, um die Leistung von Alexander Sorloth bei der Weltmeisterschaft zu beobachten. Sie glauben, dass eine starke Leistung des Stürmers seinen Marktwert in die Höhe treiben und ihre Gesamttransferstrategie beeinflussen könnte. Der Verein ist sich bewusst, dass sich die Spielerbewertungen aufgrund von Leistungen bei großen Turnieren schnell ändern können, wie das jüngste Interesse an Crysencio Summerville nach einem starken Debüt für die Niederlande zeigt.
Trotz Luciano Spallettis Bewunderung für González und seinem Wunsch, den Spieler in seinem Kader zu haben, priorisiert Juventus den finanziellen Ausgang des Transfers. Eine Rückkehr nach Turin für González ist nicht völlig ausgeschlossen, würde aber nur dann erfolgen, wenn Atlético seine Preisvorstellungen nicht erfüllt.



