Juventus hat Ricky Massara in einer Schlüsselposition innerhalb der Vereinsstruktur verpflichtet, wie CEO Giovanni Carnevali während einer Sky-Präsentation in Mailand mitteilte. Carnevali erklärte, der Schritt sei Teil einer umfassenderen Anstrengung, um im Hintergrund ein „gewinnendes“ Team aufzubauen, das die Mannschaft auf dem Platz ergänzt.
Massara wird die volle Verantwortung für die Fußballstruktur des Vereins tragen und eng mit dem bestehenden Sportdirektor Giovanni Ottolini zusammenarbeiten. Carnevali betonte die Bedeutung der Stärkung der gesamten Organisation und nicht nur der Fokussierung auf Spielertransfers. Diese Umstrukturierung deutet darauf hin, dass Juventus einen umfassenderen Ansatz für den Fußballbetrieb priorisiert.
Bezüglich potenzieller Spielertransfers ging Carnevali auf die aktuelle Situation rund um Kolo Muani ein und erklärte, dass Juventus sein Angebot nicht erhöht habe und der verkaufende Verein seine Forderungen nicht gesenkt habe. Er warnte davor, sich auf einen einzelnen Spieler zu fixieren, und betonte die Notwendigkeit einer sorgfältigen Bewertung und die Vermeidung von Fehlern auf dem Transfermarkt. Der CEO wies darauf hin, dass der Verein auf mehreren Ebenen positive Fortschritte mache.
Bei der Diskussion über potenzielle Stürmer erwähnte Carnevali Kolo Muani, Aleksander Sorloth und Dusan Vlahovic und deutete an, dass alle drei weiterhin in den Überlegungen des Vereins sind. Er bestätigte, dass es in letzter Zeit keinen Kontakt mit Vlahovic bezüglich seiner Zukunft gab, ließ aber die Tür für potenzielle Gespräche offen. Er räumte ein, dass die Anforderungen an die Spieler derzeit hoch seien und Geduld sowohl bei Zu- als auch bei Abgängen erforderlich sei.
Juventus beobachtet auch die Verfügbarkeit von Argentiniens Weltmeister-Torwart Emiliano Martinez sowie anderer potenzieller Kandidaten. Carnevali betonte die Bedeutung davon, dass Juventus international agiert, um Chancen zu erkennen, und räumte gleichzeitig ein, dass die aktuellen Bewertungen auf dem Transfermarkt überhöht sind. Er ging auch auf Spekulationen ein, die den Verein mit Bruno Fernandes von Manchester United in Verbindung bringen, und erklärte, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei und sich die Situation schnell ändern könne. Der Verein setzt auf eine ganzheitliche Vision und nicht nur auf einen einzelnen Spieler.



