Juventus befindet sich erneut in Verhandlungen mit Paris Saint-Germain um Randal Kolo Muani, obwohl der Transfer sich als langwierig erweisen könnte und sich möglicherweise sogar über die Vollendung des Transfers von Alexander Sorloth hinaus erstreckt, wie von TuttoSport berichtet. Das Hauptproblem bleibt finanzieller Natur, wobei PSG ein Angebot in bar einem Spielertausch vorzieht und Vorschläge mit Juventus' Samuel David ablehnt.
Trotz früherer gescheiterter Versuche ist die Situation weniger kompliziert als in früheren Transferfenstern. Berichten zufolge hat Luis Enrique keine Pläne, Kolo Muani in seine taktischen Überlegungen einzubeziehen, und der Vertrag des Spielers läuft 2028 aus, ohne dass eine Verlängerung in Sicht ist. PSG möchte eine Leihe mit nur noch einem Jahr Vertrag vermeiden.
PSG soll seine Bewertung von Kolo Muani auf rund 35 Millionen Euro gesenkt haben, eine Reduzierung gegenüber den 50 Millionen Euro, die in der letzten Saison gefordert wurden, was mit der Summe übereinstimmt, die Juventus für David erwartet. Dies deutet auf eine mögliche „Einer kommt, einer geht“-Dynamik in der Transferstrategie der Bianconeri hin. Der Verein ist entschlossen, eine Wiederholung der langwierigen Verhandlungen des vergangenen Sommers zu vermeiden, die letztendlich dazu führten, dass Kolo Muani auf Leihbasis zu Tottenham Hotspur wechselte, eine Erfahrung, die ihm nicht gefiel.
Kolo Muani soll sich sehr wünschen, Juventus beizutreten, und hat die volle Unterstützung des Kaders, der ihn sowohl auf als auch neben dem Platz als eine Verstärkung ansieht. Juventus hofft, den Deal schnell abschließen zu können, um den Spieler nicht erneut zu verlieren. PSG ist nun offen für eine Leihe mit Kaufoption, sucht aber nach angemessenen Bedingungen. Der erfolgreiche Abschluss dieses Transfers würde Juventus eine dringend benötigte Verstärkung im Angriff ermöglichen.




