Juventus hat Gespräche mit Genoa über eine mögliche Verpflichtung des Stürmers Jeff Ekhator aufgenommen, der derzeit für die italienische U21-Nationalmannschaft spielt. Die Verhandlungen beinhalten einen möglichen Tauschgeschäft, bei dem Juventus David Puczka, einen Verteidiger aus dem eigenen Nachwuchsbereich (Next Gen), und möglicherweise einen etablierteren Spieler anbietet. Genoa soll aufgrund eigener finanzieller Erwägungen an einem schnellen Abschluss des Deals interessiert sein.
Der Schritt erfolgt, da Juventus bis zum Ende des Geschäftsjahres am 30. Juni einen Kapitalgewinn von 13 Millionen Euro erzielen möchte. Die Verhandlungen mit Bologna um Mittelfeldspieler Fabio Miretti sind ins Stocken geraten, angeblich aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über einen verbundenen Verkauf von Verteidiger Juan Lucumì. Juventus hatte 15 Millionen Euro für Miretti gefordert, aber Bologna war nur bereit, diese Summe zu zahlen, wenn Lucumì für fast seine Ablösesumme von 28 Millionen Euro verkauft wird, eine Bedingung, die Juventus als nicht akzeptabel ansah.
Berichten zufolge erkundigte sich Genoa auch nach Juventus-Verteidiger Cabal, aber der Spieler hat kein Interesse an einem Wechsel bekundet. Es wird erwartet, dass weitere Gespräche weitere Spieler aus dem Juventus-Kader beinhalten könnten, die nicht in den Plänen von Trainer Luciano Spalletti vorgesehen sind, oder zusätzliche Talente aus dem Next Gen-Team. Beide Vereine sind durch die buchhalterischen Vorteile eines Transfers motiviert, da Einnahmen aus einem Verkauf sofort erfasst werden, während die Kosten für eine Verpflichtung über einen längeren Zeitraum verteilt werden können.
Juventus verfolgt auch weiterhin Hamza Muharemovic von Sassuolo und besitzt eine Weiterverkaufsbeteiligung von 50 % an dem Spieler. Die Situation mit Miretti bleibt für zukünftige Gespräche offen, wird aber voraussichtlich nicht rechtzeitig gelöst werden, um die unmittelbaren finanziellen Ziele von Juventus zu erreichen. Ein erfolgreicher Transfer von Ekhator würde dem Verein den notwendigen Kapitalgewinn verschaffen und gleichzeitig die Angriffsmöglichkeiten stärken.



