Juventus führt weiterhin Gespräche über einen möglichen Transfer von Alexander Sorloth, dem Stürmer von Atlético Madrid, nach dem Abgang von Dusan Vlahovic. Der Verein sucht nach Offensivverstärkungen für den neuen Trainer Luciano Spalletti, wobei auch Randal Kolo Muani ein Hauptziel ist.
Sorloth, ein 30-jähriger norwegischer Nationalspieler, war bereits im Januar mit einem Wechsel zu Juventus in Verbindung gebracht worden, und der Verein hat kürzlich wieder Kontakt zu seinen Vertretern aufgenommen. Trotz einer starken Torquote von 44 Toren in 107 Spielen für Atlético Madrid, oft als Einwechselspieler, hat er sich unter Diego Simeone keine feste Position in der Startelf gesichert und steht hinter Julian Alvarez und Antoine Griezmann in der Hierarchie.
Simeone beschrieb Sorloth als einen „Torjäger“, der seine Effektivität anerkennt, insbesondere wenn er von der Bank kommt. In dieser Saison erzielte er durchschnittlich ein Tor alle 140 Minuten, was eine Verbesserung gegenüber einem Tor alle 93 Minuten in der vorherigen Saison darstellt. Obwohl er in der Lage ist, zusammen mit einem Partner zu spielen, wie Erling Haaland für Norwegen, deutet seine begrenzte Rolle bei Atlético darauf hin, dass ein Abgang im Sommer für beide Seiten von Vorteil sein könnte. Auch der AC Mailand hatte zuvor Interesse bekundet.
Atlético Madrid soll eine Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro für Sorloth fordern, den gleichen Betrag, den sie vor zwei Jahren an Villarreal gezahlt haben. Die Verhandlungen mit Juventus laufen jedoch, und die Situation um Nico Gonzalez könnte entscheidend sein. Gonzalez, derzeit von Juventus an Atlético ausgeliehen, möchte in Madrid bleiben, aber der spanische Verein zögert, die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 32 Millionen Euro zu ziehen.
Atlético glaubt, dass der Wert von Gonzalez näher bei 20 Millionen Euro liegt und strebt einen Rabatt an. Ein Kompromiss beim Transfer von Gonzalez könnte möglicherweise als Teilzahlung für Sorloth dienen und den Deal erleichtern. Diese Vereinbarung würde es Juventus ermöglichen, die unmittelbaren finanziellen Aufwendungen für Sorloth zu senken und gleichzeitig eine wertvolle Offensivverstärkung zu sichern. Der Ausgang dieser Verhandlungen könnte letztendlich über den Erfolg beider Transfers entscheiden.




