Juventus plant unter dem neuen Trainer Luciano Spalletti eine umfassende Umgestaltung des Kaders. Laut Berichten der Gazzetta dello Sport werden mehrere Spieler als potenzielle Abgänge gehandelt. Der Verein strebt an, die Gehaltslast zu reduzieren und Platz für neue Spieler zu schaffen, die besser in Spallettis taktische Vision passen.
Die Notwendigkeit, den Kader zu verschlanken, ergibt sich daraus, dass mehrere Spieler finanziell anspruchsvolle Verträge haben, die angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Vereins schwer zu bewältigen sind. Sportdirektor Giovanni Carnevali, zusammen mit Massara und Ottolini, arbeitet Berichten zufolge darauf hin, die Kadergröße bis Ende Juli zu reduzieren, wobei sich einige Verkäufe möglicherweise bis in den August hinziehen könnten.
Eine potenzielle Liste von Spielern, die derzeit für den Verkauf in Betracht gezogen werden, wurde gemeldet, was eine 4-2-3-1-Formation mit Marco Di Gregorio im Tor suggeriert. Die Abwehrreihe könnte Joao Mario, Federico Gatti, Timothée Kelly und Franco Cabal umfassen.
Im Mittelfeld erwägt der Verein möglicherweise, Koopmeiners und Arthur ziehen zu lassen, während die Offensivoptionen Nico Gonzalez, Zhegrova und potenziell Openda oder Arkadiusz Milik umfassen. Der Bericht weist keine konkreten Angebote oder Ziele für diese Spieler aus, hebt sie aber als überflüssig hervor.
Di Gregorio beendete kürzlich eine erfolgreiche Saison mit Monza und etablierte sich als zuverlässiger Serie-A-Torwart. Joao Mario war ein konstanter Leistungsträger für Juventus, obwohl seine Rolle weniger definiert geworden ist. Gatti, Kelly und Cabal hatten wenig Spielzeit und gelten als verzichtbar. Arthurs Zeit bei Juventus wurde durch Verletzungen beeinträchtigt, was seine Wirkung einschränkte. Gonzalez und Zhegrova hatten Mühe, sich als Schlüsselspieler zu etablieren, während die Zukunft von Openda und Milik ungewiss bleibt.
Die geplanten Abgänge würden Mittel freisetzen und Juventus ermöglichen, die von Spalletti identifizierten Ziele zu verfolgen, wodurch potenziell Schlüsselbereiche des Spielfelds gestärkt und das Gesamtgleichgewicht des Kaders verbessert werden könnten. Diese Umgestaltung des Kaders wird voraussichtlich ein Schwerpunkt für Juventus während des restlichen Transferfensters sein.



