Laut italienischen Medienberichten priorisiert Juventus die Verpflichtung von Parma-Stürmer Mateo Pellegrino, was eine strategische Abkehr von zuvor favorisierten etablierten Namen wie Kolo Muani, Vlahovic und Sorloth darstellt. Der Verein steht unter Druck, die Offensive für den neuen Trainer Luciano Spalletti zu verstärken, wobei der Bedarf an mindestens zwei neuen Stürmern identifiziert wurde.
Dieser Strategiewechsel ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, darunter positive Beziehungen zu Parma, die offen für einen Verkauf des Spielers sind, und mangelnde Klarheit über die Zukunft anderer Offensivoptionen. Spieler wie Openda und Jonathan David werden derzeit nicht als Prioritäten betrachtet, während Arkadiusz Milik voraussichtlich den Verein verlassen wird. Der junge Ekhator wird als vielversprechendes Talent angesehen, aber nicht ausreichend, um Spallettis Angriff alleine zu führen.
Pellegrino, 20 Jahre alt, hat das Interesse von Vereinen in der Premier League und La Liga geweckt, was den Druck auf Juventus erhöht, seine Dienste zu sichern. Der Verein hat Parma ein erstes Angebot unterbreitet: eine einjährige Leihe mit Kaufoption für 30 Millionen Euro, die an die Erfüllung bestimmter Bedingungen geknüpft ist, insbesondere das Erreichen eines Platzes unter den ersten zehn der Serie A. Parma hat dieses erste Angebot abgelehnt und bevorzugt einen sofortigen dauerhaften Transfer oder eine höhere Leihgebühr.
Juventus hat um eine kurze Frist gebeten, um die Entwicklungen bezüglich möglicher Transfers von Kolo Muani und Vlahovic zu bewerten. Sollte Paris Saint-Germain ein Angebot von 37 Millionen Euro plus Boni für einen der beiden Spieler annehmen, würde Juventus die Verpflichtung von Kolo Muani priorisieren. Dies bleibt jedoch ungewiss, was Pellegrino zu einem unmittelbareren Ziel macht. Die finanziellen Einschränkungen, die durch die Vergleichsvereinbarung auferlegt werden, beeinflussen ebenfalls die Transferstrategie von Juventus und betonen die Notwendigkeit, Chancen zu nutzen, um finanzielle Konsequenzen zu vermeiden.
Die Situation wird als kurz vor einer Lösung beschrieben, mit laufenden Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen. Juventus ist bestrebt, Pellegrino schnell in den Kader aufzunehmen, da es das Interesse anderer europäischer Vereine und die Notwendigkeit erkennt, Spalletti mit Offensivverstärkung zu versorgen.



