Die neuen Führungskräfte von Juventus, CEO Giovanni Carnevali und Sportdirektor Frederic Massara, trafen sich am Samstag mit den Vertretern des argentinischen Torhüters Emiliano Martinez, um die potenziellen Kosten eines Transfers zu bewerten und die Möglichkeit zu prüfen, Aston Villa zu überzeugen, ihren Preis zu senken. Das Treffen stellt einen ersten Schritt für die neue Juventus-Führung dar, während sie unter Trainer Luciano Spalletti nach potenziellen Verstärkungen sucht.
Carnevali räumte ein, dass das Hauptproblem bei einem Deal die Bewertung von Martinez durch Aston Villa sei. Er erklärte, der Verein müsse abwarten und die Situation beobachten, da sie interessiert seien, aber nicht allein um den Spieler werben, und einige Spieler zu hoch bewertet seien. Berichten zufolge hatte Martinez bereits im vergangenen Sommer einem vorläufigen Dreijahresvertrag mit Juventus zugestimmt, der 5 Millionen Euro pro Jahr plus Boni vorsah, eine Reduzierung gegenüber seinem derzeitigen Gehalt von 7 Millionen Euro bei Aston Villa, was seine Wechselbereitschaft signalisiert.
Aston Villa hält jedoch hartnäckig an seiner Forderung fest und verlangt Berichten zufolge eine Ablösesumme von mindestens 10 Millionen Euro für den 34-Jährigen, dessen Vertrag beim Verein bis 2029 läuft. Juventus hält diese Gebühr für überhöht für einen Spieler von Martinez' Alter, trotz seiner nachgewiesenen Erfolge und seines Charismas. Der Verein sieht Martinez als seine bevorzugte Option, nachdem die potenziellen Verhandlungen mit Alisson Becker gescheitert sind. Während des Treffens baten Carnevali und Massara die Vertreter von Martinez, Aston Villa zu überzeugen, eine niedrigere Ablösesumme zu akzeptieren.
Juventus erwägt auch alternative Torhüteroptionen, darunter Guglielmo Vicario von Tottenham, Filip Milinkovic-Savic von Napoli und Simone Suzuki von Parma. Diese Alternativen könnten niedrigere Ablösesummen haben, könnten aber höhere Gehälter fordern, was das gesamte finanzielle Gleichgewicht des Vereins beeinträchtigen würde. Juventus priorisiert jedoch einen direkten Ansatz bei Martinez, bevor es sich auf andere Ziele konzentriert. Der Verein plant, persönliche Gespräche mit dem argentinischen Nationalspieler zu führen.




