Giovanni Carnevali, der kürzlich zum neuen CEO und General Manager von Juventus ernannt wurde, steht Berichten der Gazzetta dello Sport zufolge nur 24 Tage nach seinem Amtsantritt vor einer Reihe von Herausforderungen. Weniger als eine Woche vor Beginn der neuen Saison ist der Kader von Juventus, der Trainer Luciano Spalletti zur Verfügung steht, im Vergleich zur vorherigen Spielzeit weitgehend unverändert.
Der bisher bedeutendste Abgang war Dusan Vlahovic, der ablösefrei zum Genoa wechselte. Sein Ersatz ist der junge Stürmer Ekhator, der ebenfalls von diesem Verein kommt. Dieser Tausch stellt die einzige größere Veränderung in den derzeit Spalletti zur Verfügung stehenden Offensivoptionen dar und unterstreicht die bisher begrenzte Aktivität im Transferfenster.
Mehrere Schlüsselthemen erfordern Berichten zufolge Carnevalis sofortige Aufmerksamkeit. Die langwierige Saga um einen möglichen Transfer von Randal Kolo Muani ist eine solche Sorge, ohne dass eine klare Lösung in Sicht ist. Der Verein navigiert auch in einer komplexen Situation bezüglich seiner Torhüter, die von der italienischen Publikation als ein „Fall“ beschrieben wird, obwohl spezifische Details unklar bleiben.
Eine weitere Angelegenheit, die Aufmerksamkeit erfordert, ist die Verfolgung des Mittelfeldspielers Kenan Muharemovic, wobei die Verhandlungen offenbar ins Stocken geraten sind. Vielleicht ist die schwierigste Aufgabe, vor der Carnevali steht, die Abgabe einer Reihe von Spielern, die als überflüssig erachtet werden, wobei der Verein Schwierigkeiten hat, Abnehmer für diese Spieler zu finden. Der Bericht deutet auf mangelndes Interesse an diesen Spielern hin, was einen potenziellen Engpass auf dem Transfermarkt schaffen könnte.
Über die unmittelbaren Spielertransfers hinaus überwacht Carnevali auch eine umfassendere Umstrukturierung der Vereinsstruktur. Diese interne Umstrukturierung soll die Abläufe rationalisieren und die Effizienz verbessern, fügt aber eine weitere Komplexitätsebene zu seinen ersten Wochen im Amt hinzu. Der dringende Bedarf, diese Probleme anzugehen, unterstreicht das herausfordernde Umfeld, das Carnevali geerbt hat, während er versucht, den Juventus-Kader für die kommende Saison neu zu formen. Diese frühen Hürden werden wahrscheinlich die Ambitionen des Vereins für die Saison 2024-25 bestimmen.




