Laut Berichten aus Italien intensiviert Juventus sein Interesse an Aston Villas Torhüter Emiliano Martinez, wobei ein Transfer von dessen Bereitschaft zu einer Gehaltsreduktion abhängt. Nach einem Rückschlag bei der Verpflichtung von Alisson Becker von Liverpool, den die Merseyside-Vereinigung offenbar nicht abgeben will, wurden Kontakte zu Martinez’ Vertretern aufgenommen.
Martinez, Spitzname “Dibu”, soll signalisiert haben, dass er einem Wechsel nach Turin offen gegenübersteht, nachdem er bei Aston Villa eine erfolgreiche Zeit hatte, die mit dem Gewinn der Europa League ihren Höhepunkt fand. Der 34-jährige argentinische Nationalspieler war auch eine Schlüsselfigur beim Triumph Argentiniens bei der Weltmeisterschaft 2022 und hielt im Elfmeterschießen gegen Frankreich entscheidende Bälle. Er verdient derzeit 7 Millionen Euro pro Jahr bei Villa, eine Summe, die Juventus außerhalb seiner aktuellen Gehaltsstruktur betrachtet.
Die 'Bianconeri' sollen die Gehälter auf 6 Millionen Euro plus Boni begrenzt haben, den gleichen Betrag, den Kenan Yildiz verdient. Es laufen Gespräche, um festzustellen, ob Martinez bereit ist, ein geringeres Gehalt zu akzeptieren, um den Transfer zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr hatte sich Aston Villa offenbar auf Martinez’ möglichen Abgang vorbereitet, wobei der Spieler nach einem Spiel gegen Tottenham sogar Abschied von den Fans zu nehmen schien.
Als Alternative zieht Juventus auch Guglielmo Vicario in Betracht, den 30-jährigen Torhüter von Tottenham Hotspur und italienischen Nationalspieler. Vicarios Gehalt, zwischen 3 und 4 Millionen Euro pro Jahr, liegt innerhalb der finanziellen Möglichkeiten von Juventus, und sein Vertrag mit Tottenham läuft 2028 aus, was ihn zu einer erschwinglicheren Option machen könnte. Auch ein möglicher Wechsel von Mike Maignan vom AC Mailand wurde in Erwägung gezogen, aber seine höheren Gehaltsforderungen und der Wert, den Mailand ihm beimisst, stellen erhebliche Hindernisse dar. Juventus priorisiert die Verpflichtung eines erfahrenen und kommandierenden Torwarts nach den wahrgenommenen Unbeständigkeiten von Michele Di Gregorio.



