Laut Berichten von TuttoSport bereitet Juventus die Freigabe von Arkadiusz Milik zum Ende der laufenden Saison vor. Die Entscheidung, die Berichten zufolge bereits vor Monaten getroffen wurde, resultiert aus Bedenken hinsichtlich der anhaltenden körperlichen Probleme des polnischen Stürmers.
Milik hatte während seiner Zeit in Turin mit Verletzungen zu kämpfen und verbrachte bedeutende Zeit im Krankenstand. Trotz eines kurzen Einsatzes gegen Sassuolo, der zunächst zu einer Vertragsverlängerung bis 2027 führte, hat der Verein das Vertrauen in seine Fähigkeit, eine konstante Fitness zu erhalten, verloren. Die Verlängerung selbst war Berichten zufolge ein finanzieller Schachzug, um seine Gehälter auf zwei Jahre zu verteilen und die Auswirkungen auf die Bilanz des Vereins zu verringern.
Juventus-Trainer Luciano Spalletti bewertet derzeit Miliks Fitness vor dem bevorstehenden Derby. Der Stürmer nahm an einer teilweisen Trainingseinheit mit der Gruppe teil, was einige ermutigende Zeichen lieferte, aber es ist noch unklar, ob er in den Kader berufen wird. Die langfristigen Pläne des Vereins beinhalten Milik jedoch nicht, unabhängig von kurzfristigen Beiträgen, die er leisten könnte.
Spalletti hat auch mit Fitnessproblemen von Khéphren Thuram zu kämpfen, der aufgrund anhaltender Knieprobleme voraussichtlich das Derby verpassen wird. Thuram erhält eine Behandlung, aber sein mangelndes Explosionsvermögen hat das Trainerteam dazu veranlasst, ihn separat trainieren zu lassen. Koopmeiners wird voraussichtlich Thuram im Mittelfeld ersetzen, obwohl Spalletti auch in Erwägung ziehen könnte, McKennie in eine zentrale Rolle zu versetzen.
Juventus befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase der Saison, und Spalletti hat dem Kader einen Tag Ruhe gewährt, um die Anspannung zu lösen. Der Verein hofft, für das Derby eine voll einsatzbereite Angriffsreihe zu haben, wobei auch Juan Cabal nach einer Muskelverletzung zurückkehrt. Die Zukunft von Milik ist jedoch bereits besiegelt, und am Ende der Saison wird eine einvernehmliche Trennung erwartet.




