Laut italienischen Medienberichten beobachtet Juventus den Flügelspieler von Bournemouth, Justin Kluivert, als mögliche Ergänzung für seine Offensive unter Trainer Luciano Spalletti. Die Sportdirektoren des Vereins werden den Spieler während des bevorstehenden internationalen Turniers mit den Niederlanden genau beobachten.
Kluivert spielte bereits in der Serie A für Roma, wo er 2018 für eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro wechselte, konnte sich aber in seinen zwei Saisons in der italienischen Hauptstadt trotz 9 Toren und 10 Assists in 68 Spielen nicht dauerhaft durchsetzen. Nach seiner Zeit bei Roma absolvierte der Niederländer eine Reihe von Leihgeschäften bei RB Leipzig, Nizza und Valencia, ohne sein frühes Potenzial vollständig zu entfalten.
Seine Karriere erlebte seit seinem Wechsel im Sommer 2023 für eine Ablösesumme von 11 Millionen Euro zu Bournemouth eine Renaissance. Trainer Andoni Iraola positionierte Kluivert von einer traditionellen Flügelposition in eine zentralere Rolle hinter dem Stürmer um, wodurch sein Torinstinkt freigesetzt wurde. In der Saison 2023-24 erreichte er zweistellige Torzahlen, was ihm trotz einer kürzlichen Knieverletzung, die seine Spielzeit einschränkte, einen Platz im Kader der Niederlande für die bevorstehende internationale Wettbewerb einbrachte.
Juventus priorisiert angeblich die Verpflichtung von Brahim Diaz, Kluivert wird jedoch als tragfähige Alternative angesehen. Seine Vorerfahrung in der Serie A wird als positiver Aspekt gewertet, und er könnte Spalletti eine vielseitige Offensivoption bieten. Der Verein verfügt bereits über Spieler mit berühmtem Fußballerbe in seinem Kader, darunter Khephren Thuram und Francisco Conceiçao, und die Verpflichtung von Kluivert – dem Sohn des ehemaligen Milan- und Barcelona-Stürmers Patrick Kluivert – würde diesen Trend fortsetzen. Ein erfolgreicher Transfer könnte Juventus in der kommenden Saison mehr Tiefe und Angriffskraft verleihen.




