Juventus beobachtet die Leistungen von John Stones bei der Weltmeisterschaft genau, mit Blick auf eine mögliche Verpflichtung des kürzlich von Manchester City freigestellten Verteidigers. Der Verein der Serie A wird laut Tuttosport seit April mit dem 29-Jährigen in Verbindung gebracht, als Stones’ Vertragssituation bei City klar wurde. Sein Vertrag mit Manchester City lief am 30. Juni aus, was ihn zu einem freien Spieler macht.
Luciano Spalletti, der neue Trainer von Juventus, soll ein starker Befürworter der Verpflichtung von Stones nach Turin sein. Die Möglichkeit, einen Spieler von Stones’ Kaliber ablösefrei zu verpflichten, wird vom italienischen Verein als bedeutend angesehen, obwohl es noch Hindernisse zu überwinden gilt, bevor ein Deal abgeschlossen werden kann.
Die Verhandlungen werden derzeit durch Stones’ Gehaltsforderungen behindert. Der Verteidiger strebt einen Zwei-Jahres-Vertrag mit einer Option auf ein drittes Jahr an, der 6 Millionen Euro netto pro Saison plus Boni vorsieht. Diese Summe hat sich als Stolperstein erwiesen, wobei auch Inter Mailand angeblich durch die erforderliche finanzielle Verpflichtung abgeschreckt wurde. Stones’ jüngere Verletzungshistorie ist ebenfalls ein Anliegen für die Juventus-Verantwortlichen.
Er hatte in den letzten beiden Saisons mit mehreren Fitnessproblemen zu kämpfen und verbrachte längere Zeit am Spielfeldrand. Daher bewertet Juventus seine Leistungen bei der Weltmeisterschaft sorgfältig, um seinen aktuellen körperlichen Zustand einzuschätzen. Stones war ein wichtiger Spieler für England in Katar und half dem Team, das Viertelfinale zu erreichen.
Das Samstagsspiel gegen Norwegen und insbesondere sein Duell mit Erling Haaland werden als entscheidender Test für Stones angesehen. Eine starke Leistung gegen den torgefährlichen Stürmer könnte Juventus davon überzeugen, ein konkretes Angebot abzugeben. Während Stones offen für eine neue Herausforderung im Ausland ist, zeigen auch mehrere Vereine der Premier League weiterhin Interesse an seiner Verpflichtung. Sollte Juventus den Deal erfolgreich abschließen, würde Stones seiner Abwehr erhebliche Erfahrung und Kopfballstärke verleihen.



