Randal Kolo Muani steht erneut im Fokus des Interesses der Juventus, was das dritte aufeinanderfolgende Transferfenster markiert, in dem der Turiner Verein seinen Blick auf den französischen Stürmer richtet. Seine Zeit bei Tottenham Hotspur verlief erfolglos, und er ist bestrebt, Juventus beizutreten, wobei der Verein bereit ist, rund 30 Millionen Euro für seine Dienste zu bieten.
Juventus hatte Kolo Muani bereits im Sommer 2023 ins Visier genommen, wobei der damalige Trainer Igor Tudor sich stark für seine Verpflichtung aussprach. Der Verein entschied sich jedoch letztendlich für Lois Openda, eine Entscheidung, die im Vergleich zum Potenzial, das Kolo Muani bot, nicht gut gealtert ist, insbesondere angesichts der 46 Millionen Euro, die für Openda ausgegeben wurden. Nach einem gescheiterten Versuch wechselte Kolo Muani zu Tottenham Hotspur, ein Transfer, der als für beide Seiten vorteilhaft beschrieben wurde, aber für keine der Parteien oberste Priorität hatte.
Seine Zeit in Nordlondon war enttäuschend, wobei ein vielversprechender Start schnell verblasste. Kolo Muani erzielte in allen Wettbewerben nur fünf Tore für die Spurs, ein Formrückgang, der seine Chancen auf eine Nominierung in die französische Nationalmannschaft gefährdete. Es gab kurzzeitige Möglichkeiten für einen Wechsel im Januar zurück zu Juventus, der zunächst von einer Anfrage des Trainers Luciano Spalletti ausgelöst wurde, diese wurden jedoch vom damaligen Tottenham-Trainer Thomas Frank vereitelt. Nachfolgende Trainerwechsel bei Tottenham, bei denen sowohl Tudor als auch De Zerbi Kolo Muani keine konstante Spielzeit gewährten, befeuerten seinen Wunsch nach einem Abgang zusätzlich.
Wichtig ist, dass Kolo Muani enge Beziehungen zu Spielern bei Juventus pflegt und regelmäßig mit mehreren Mitgliedern des Kaders kommuniziert. Die Juventus-Kabine soll von seiner möglichen Ankunft begeistert sein und seinen Professionalismus und seine positive Einstellung schätzen. Spalletti soll ebenfalls Interesse an seiner Verpflichtung bekundet haben, basierend auf dem Feedback der bestehenden Mannschaft. Die Juventus-Offiziellen haben positive Beziehungen zum Paris Saint-Germain wiederhergestellt, was potenzielle Verhandlungen erleichtert.
Juventus ist bereit, rund 30 Millionen Euro für Kolo Muani zu bieten, eine Summe, die für einen Spieler seines Kalibers als angemessen gilt, trotz seiner jüngsten Schwierigkeiten. Der Verein bewertet auch die Zukunft von Dusan Vlahovic, und die Verpflichtung von Kolo Muani könnte in der Offensive für Deckung und Konkurrenz sorgen. Kolo Muani priorisiert regelmäßige Spielzeit und eine Rückkehr auf ein hohes Wettbewerbsniveau, wobei die Europa League kein Hindernis für einen möglichen Wechsel darstellt.




