Laut Berichten aus Italien hat Juventus ein Angebot von 35 Millionen Euro plus Boni, insgesamt 37 Millionen Euro, für den Stürmer von Paris Saint-Germain, Randal Kolo Muani, abgegeben. Das Angebot folgt auf ein erstes Angebot von 33 Millionen Euro, das vom französischen Verein abgelehnt wurde. Juventus hatte erwartet, dass die Verhandlungen mit PSG nach früheren Meinungsverschiedenheiten im vergangenen Sommer einfacher verlaufen würden.
Die Situation hat sich jedoch als komplexer erwiesen, da PSG von dem Angebot offenbar wenig beeindruckt ist, insbesondere angesichts der jüngsten Form von Kolo Muani. Der französische Nationalspieler erzielte in der vergangenen Saison nur fünf Tore in 44 Spielen für Tottenham. Juventus operiert aufgrund einer Vergleichsvereinbarung unter finanziellen Einschränkungen, die ihre Ausgabenmöglichkeiten begrenzen.
Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Verpflichtung von Kolo Muani ist Juventus Berichten zufolge offen für die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Dusan Vlahovic. Der Verein würde dem serbischen Stürmer einen zweijährigen Vertrag im Wert von 6,5 Millionen Euro pro Jahr plus Boni anbieten und deutlich gemacht, dass dies ihr letztes Angebot ist. Borussia Dortmund und Crystal Palace haben ebenfalls Interesse an Kolo Muani bekundet, was seinen Preis potenziell in die Höhe treiben könnte.
Zusätzlich zur Suche nach einem neuen Top-Stürmer hat Juventus auch einen zweiten Angreifer ins Visier genommen. Sie machen bedeutende Fortschritte in den Gesprächen mit Parma bezüglich des argentinischen Stürmers Valentin Pellegrino. Der vorgeschlagene Deal wäre eine anfängliche Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro, die von bestimmten Bedingungen abhängt. Die Vertreter von Pellegrino sollen vor einigen Wochen Kontakt zu Juventus aufgenommen haben und werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zehn Tage in Italien eintreffen, um über den möglichen Transfer zu sprechen. Die Verpflichtung von Pellegrino könnte den zweiten Neuzugang unter der neuen Führung von Carnevali darstellen.


