Lazio steht nach einer leichten Überschreitung der zulässigen Grenze für die Kosten-Umsatz-Quote vor potenziellen Einschränkungen im Transfermarkt, wie aus einer Erklärung des Vereins vom späten Dienstag hervorgeht. Der Verein hat kurzzeitig die Schwelle von 0,7 für die gesamten Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz überschritten, eine Regelung, die von der Kommission zur Überprüfung der Finanzen professioneller Vereine überwacht wird.
Lazio ist jedoch zuversichtlich, dass das Problem durch die Nutzung bestehender finanzieller Reserven und ausstehender Forderungen gelöst werden kann. Die Bewertung der Kommission basiert auf Zahlen vom 31. März, und der Verein hofft, die Einhaltung der Vorschriften durch die Nutzung verfügbarer Ressourcen nachzuweisen. Eine positive endgültige Entscheidung der Kommission würde Lazio ermöglichen, auf dem Transfermarkt ähnlich wie im Wintertransferfenster zu agieren.
In der Zwischenzeit sucht Lazio aktiv nach Spielerverkäufen, um seine finanzielle Situation zu verbessern. Verteidiger Alessio Romagnoli soll zu Al Sadd wechseln, wobei der Transfer für den italienischen Verein voraussichtlich eine Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro generieren wird. Romagnoli soll einen Dreijahresvertrag beim katarischen Verein unterschreiben und 6 Millionen Euro pro Jahr verdienen.
Zusätzliche Einnahmen werden Lazio durch eine Weiterverkaufsbeteiligung im Transfer von Vedat Muriqi von Mallorca zu Fenerbahçe zufließen. Lazio erhält 2,7 Millionen Euro aus dem Geschäft, was seinen Anteil am Gewinn darstellt, den Mallorca mit dem Verkauf erzielt hat. Romagnoli kam 2022 von AC Mailand zu Lazio und bestritt über 70 Spiele für den Verein. Der Wechsel zu Al Sadd stellt eine bedeutende finanzielle Chance sowohl für den Spieler als auch für Lazio dar, während der Verein potenzielle finanzielle Einschränkungen bewältigt. Dieser Verkauf wird entscheidend sein, damit Lazio die Regeln des Financial Fairplay einhält und seinen Kader weiter verstärken kann.



