Die mögliche Verpflichtung des Mittelfeldspielers Elliot Anderson von Nottingham Forest durch Manchester City könnte erhebliche Auswirkungen auf die Sommer-Transferpläne von Celtic haben. Die Verhandlungen zwischen City und Forest laufen, wobei City voraussichtlich ein zweites Angebot abgeben wird, nachdem ein erstes abgelehnt wurde, Forest jedoch angeblich eine Ablöse von über 115 Millionen Euro für den 23-jährigen englischen Nationalspieler fordert.
Anderson konzentriert sich derzeit auf die Weltmeisterschaft mit England, soll aber einem Wechsel zum Etihad Stadium offen gegenüberstehen, was die erste Verpflichtung unter dem neuen Trainer Enzo Maresca darstellen würde. Manchester United zeigt ebenfalls weiterhin Interesse an Anderson, räumt aber angeblich ein, dass ein Deal unwahrscheinlich ist, es sei denn, die Bemühungen von City scheitern.
Laut Sky Sports würde ein Verkauf von Anderson durch Nottingham Forest wahrscheinlich einen Wechsel von Arne Engels vom Celtic erleichtern. Forest hatte im Januar bereits mehrfach um den 22-jährigen belgischen Mittelfeldspieler geworben, mit Angeboten von bis zu 30 Millionen Euro, aber Celtic weigerte sich beharrlich, ihn zu verkaufen. Engels soll nun im Sommer offen für einen Transfer sein.
Celtic könnte von einem erhöhten Wettbewerb um Engels profitieren, da auch Fulham und Sunderland ins Rennen um seine Dienste eingestiegen sind. Fulham hat Engels als Schlüsselziel identifiziert, obwohl der Verein derzeit keinen Cheftrainer hat. Dieses erhöhte Interesse könnte Celtic potenziell ermöglichen, eine Rekordablösesumme für Engels zu erzielen, dessen geschätzter Transferwert (ETV) derzeit bei 13,1 Millionen Euro liegt und der noch bis 2028 unter Vertrag steht. Die erhöhte Aufmerksamkeit könnte zu einer Bieterschlacht führen, die den potenziellen Ertrag für die schottischen Meister maximiert.
Der potenzielle Dominoeffekt, der durch das Interesse von Manchester City an Anderson ausgelöst wird, könnte sich daher für Celtic als lukrativ erweisen, da sie die erhöhte Nachfrage nach Engels nutzen und möglicherweise die Einnahmen in die Stärkung ihres eigenen Kaders reinvestieren können.



