Fiorentina befindet sich unter dem neuen Trainer Fabio Grosso in einem bedeutenden Umbruch und hat in diesem Transferfenster bereits fünf neue Spieler verpflichtet, während ein sechster, der Mittelfeldspieler von Juventus Joao Mario, kurz vor dem Abschluss steht. Der Verein strebt nach einer enttäuschenden Platzierung auf dem 15. Tabellenplatz in der Serie A in der letzten Saison, die erst am 36. Spieltag gesichert wurde, eine Rückkehr in den europäischen Wettbewerb an.
Zu den fünf bestätigten Neuzugängen gehören die Verteidiger Radu Dragusin und Yerry Mina, der Rechtsverteidiger Fabiano Parisi Jimenez sowie die Mittelfeldspieler Marco Atta und der ivorische Spieler Oulai. Diese Verstärkungen ergänzen die bestehenden Mittelfeldoptionen wie Fabio Fagioli, zusammen mit etablierten Spielern wie Ndour und Mandragora, die von Grosso hoch geschätzt werden. Der Trainer experimentiert derzeit mit Formationen und Spielerrollen, wobei er Oulai in einem kürzlichen Freundschaftsspiel gegen QPR in der ersten Halbzeit als defensiven Mittelfeldspieler und Fagioli in der zweiten Halbzeit testete, obwohl Grosso den Ivorer für eine breitere Mittelfeldposition als besser geeignet ansieht.
Berichten zufolge setzte Grosso bei dem Freundschaftsspiel gegen QPR alle seine neuen Spieler in der Startelf ein, um ihre Fähigkeiten aus erster Hand beurteilen zu können. Der Personalwechsel spiegelt eine umfassendere Verschiebung im taktischen Ansatz im Vergleich zur Vorsaison wider. Der Verein erwägt auch mögliche Abgänge, wobei Stürmer Moise Kean möglicherweise gehen könnte, wenn ein Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro eingeht, und Luca Piccoli weiterhin auf dem Markt ist.
Fiorentina sucht noch nach einem Linksverteidiger, wobei Valdepenas von Real Madrid als potenzielles Ziel identifiziert wurde. Derzeit füllt Brescianini diese Rolle. Die Verhandlungen mit Juventus um Joao Mario sind im Gange, wobei angeblich eine Einigung über eine Leihe mit Kaufoption erzielt wurde. Diese Transfers signalisieren eine klare Absicht von Fiorentina, in den Kader zu investieren und in der nächsten Saison um einen Platz in Europa zu kämpfen, aufbauend auf den Grundlagen, die durch die Ernennung von Grosso gelegt wurden.



