Laut italienischen Medienberichten hofft Rom, einen Transfer von Stürmer Matias Soulé zu einem saudischen Verein, potenziell Al-Ahli oder Al-Ittihad, für 40 Millionen Euro zu erzielen. Dieser Schritt wird in Erwägung gezogen, um sicherzustellen, dass Rom die Vorschriften des Financial Fairplay einhält und die notwendigen Kapitalgewinne bis Ende Juni erzielt.
Rom steht unter Druck, Spieler schnell zu verkaufen, um Sanktionen von der UEFA zu vermeiden, und Soulé hat sich als potenzieller Abgang herauskristallisiert. Sowohl Al-Ahli als auch Al-Ittihad sind bereit, Roms Forderung von 40 Millionen Euro zu erfüllen und dem Spieler selbst einen lukrativen Vertrag anzubieten. Soulé soll sich jedoch gegen einen Wechsel in die Saudi Professional League aussprechen und einen Verbleib in Europa bevorzugen.
Soulé kam vor der Saison 2023-24 zu Rom und hatte einen bemerkenswerten Einfluss, indem er Tore und Vorlagen lieferte. Trotz seiner Beiträge erfordert die finanzielle Situation des Vereins Spielerverkäufe. Der potenzielle Verkauf würde einen erheblichen Gewinn für Rom darstellen, da Soulé derzeit in den Büchern mit 18 Millionen Euro bewertet wird, wobei Juventus eine Weiterverkaufsbeteiligung von 10 % hält.
Das Interesse an Soulé geht über Saudi-Arabien hinaus, mit Aston Villa in der Premier League und Borussia Dortmund und Stuttgart in der Bundesliga, die ebenfalls Interesse bekundet haben. Stuttgart, das bereits im vergangenen Sommer Interesse zeigte, gilt nun als ernsthafter Anwärter. Ein Verkauf für 40 Millionen Euro würde Rom einen erheblichen Schub geben, zusätzlich zu den eingehenden Mitteln von IMG für internationale Fernsehrechte, die auf 17-18 Millionen Euro geschätzt werden. Diese kombinierten Einnahmen würden einen Teil des Drucks zur Erzielung weiterer Einnahmen verringern. Unterdessen macht Rom auch Fortschritte bei den Vertragsverlängerungsgesprächen mit Paulo Dybala, mit dem Ziel, eine Einigung zu erzielen, die beide Parteien zufriedenstellt.




