Laut italienischen Medienberichten hofft die Roma, Stürmer Matías Soulé an einen der beiden saudischen Vereine Al-Ahli oder Al-Ittihad für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro zu verkaufen. Dieser mögliche Transfer kommt, da die Roma versuchen, die Regeln des Financial Fair Play einzuhalten und vor Ende Juni notwendige Kapitalgewinne zu erzielen.
Die Roma hat in den letzten Saisons bereits die Saudi Pro League genutzt, um ihre Finanzen zu stärken, indem sie Roger Ibañez 2024 für etwa 30 Millionen Euro (inklusive Boni) an Al-Ahli und Houssem Aouar für 10,5 Millionen Euro an Al-Ittihad verkaufte. Joao Costa wechselte ebenfalls für 9 Millionen Euro zu Al-Ettifaq. Der Verein steht unter Druck, seine finanzielle Situation weiter zu verbessern, um Sanktionen der UEFA zu vermeiden.
Sowohl Al-Ahli als auch Al-Ittihad sind bereit, die Forderung der Roma zu erfüllen und Soulé einen lukrativen Vertrag anzubieten, aber der Spieler selbst soll einem Wechsel nach Saudi-Arabien zögern. Soulé soll es vorziehen, in Europa zu bleiben, wo er seine Karriere weiterentwickeln kann. Es gab auch gemeldetes Interesse von Aston Villa in der Premier League und Borussia Dortmund und Stuttgart in der Bundesliga.
Der Verkauf von Soulé für 40 Millionen Euro würde einen erheblichen Gewinn für die Roma darstellen, die den Spieler derzeit in ihren Büchern mit 18 Millionen Euro bewertet. Juventus behält eine Weiterverkaufsbeteiligung von 10 %, was bedeutet, dass auch sie von einer etwaigen Ablösesumme profitieren würden. Der potenzielle Kapitalgewinn, der auf rund 18-20 Millionen Euro geschätzt wird, würde zu den Geldern beitragen, die die Roma einwerben möchte, zusammen mit den Einnahmen aus den internationalen Fernsehrechten, die derzeit mit IMG ausgehandelt werden und voraussichtlich rund 17-18 Millionen Euro betragen werden.
In separaten Nachrichten macht die Roma auch Fortschritte bei den Vertragsverlängerungsgesprächen mit Paulo Dybala. Gespräche zwischen dem Vereinsvertreter Tony D’Amico und Dybalas Agent Carlos Novel haben die beiden Parteien Berichten zufolge näher an eine Einigung gebracht. Der Hauptstreitpunkt dreht sich um Dybalas Grundgehalt, wobei die Roma etwa 2,3 Millionen Euro plus leistungsbezogene Boni anbietet, während Dybala ein Grundgehalt von 3 Millionen Euro anstrebt.



