Roma zeigt erneut Interesse an Joshua Zirkzee von Manchester United, wobei der neue Trainer Gian Piero Gasperini ihn Berichten zufolge als Schlüsselziel identifiziert hat. Der Verein hatte bereits im Januar-Transferfenster großes Interesse an Zirkzee, doch ein Trainerwechsel bei United verhinderte den potenziellen Wechsel.
Die Situation bei Manchester United änderte sich, als Michael Carrick im Mai Erik ten Hag als Trainer ersetzte und anschließend einen Vertrag bis 2028 sicherte. Während Carricks Ankunft zunächst die Form von United verbesserte – mit 11 Siegen, 4 Unentschieden und nur 2 Niederlagen in 17 Premier League-Spielen und der Qualifikation für die Champions League – verbesserte dies Zirkzees Spielzeit kaum. Der 23-Jährige wurde nur sporadisch eingesetzt, stand unter Carrick nur einmal in der Startelf, beim 0:0-Unentschieden gegen Sunderland am 9. Mai, und sammelte in 10 Einsätzen lediglich 127 Minuten.
Gasperini, der kürzlich Gespräche mit Ryan Friedkin führte, soll seinen Wunsch, Zirkzee zum Stadio Olimpico zu holen, bekräftigt haben. Der Trainer sieht Zirkzee als linken offensiven Mittelfeldspieler, der mit dem ebenfalls niederländischen Stürmer Donyell Malen, der früher in diesem Jahr zur Roma stieß, ein rein niederländisches Angriffspaar bilden soll. Diese Aufstellung würde Gasperini taktische Flexibilität ermöglichen, da Zirkzee als falsche Neun agieren und das Spiel verknüpfen kann, im Gegensatz zu Malens Vorliebe, in die Tiefe zu starten.
Zirkzees Vertrag mit Manchester United läuft bis 2029, aber Roma glaubt, dass eine Ablösesumme im Bereich von 20 bis 25 Millionen Euro ausreichen könnte, um seine Unterschrift zu sichern. Der ehemalige Bologna-Stürmer erzielte in dieser Saison in 25 Spielen zwei Tore für United und kommt auf durchschnittlich nur 25,16 Einsatzminuten pro Spiel. Seine begrenzte Spielzeit deutet darauf hin, dass er für einen Wechsel offen sein könnte, und eine Rückkehr nach Italien könnte ihm eine prominentere Rolle bieten. Die mögliche Ankunft von Zirkzee würde Gasperini eine wertvolle Alternative zu Malen bieten und die Offensivoptionen von Roma vor der neuen Saison stärken.




