Das Serie-A-Spiel zwischen Roma und Lazio am Sonntag, den 17. Mai, soll auf 12:30 Uhr Ortszeit vorverlegt werden, eine Entscheidung, die Liga-Präsident Ezio Simonelli stark angedeutet hat. Obwohl noch nicht formell ratifiziert, erklärte Simonelli, dass Abend- und Nachmittagstermine nicht realisierbar seien, was den frühen Sonntags-Termin als einzige Option lasse. Dieser Schritt wird voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf den Spielplan des letzten Spieltages haben, insbesondere für Vereine, die um die europäische Qualifikation kämpfen.
Simonelli ging auf das Planungsdilemma auf einer Pressekonferenz für die Umweltinitiative „Road to Zero“ ein. Er erklärte, dass die örtlichen Polizeibehörden einen Abendtermin aufgrund von Sicherheitsbedenken untersagt hätten, während ein späterer Nachmittagstermin mit dem Finale des Tennisturniers Internazionali d'Italia in Rom kollidieren würde. Er wies auch die Verlegung des Spiels auf Montag als unpraktische Lösung zurück. Dies lässt den Sonntagstermin um 12:30 Uhr als die offensichtliche Schlussfolgerung erscheinen, so die Äußerungen des Liga-Präsidenten.
Die Neuansetzung eines so hochkarätigen Spiels erfordert Anpassungen am gesamten Spielplan des letzten Spieltages, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Laut dem Bericht würde dies bedeuten, dass auch andere wichtige Spiele mit Mannschaften, die noch um europäische Plätze kämpfen, auf den gleichen Termin um 12:30 Uhr verlegt werden. Zu dieser Gruppe gehören voraussichtlich Juventus, Como und Atalanta, die sich alle direkt um die Plätze in der Champions League, der Europa League und der Conference League bewerben.
Die Auswirkungen könnten sich noch weiter ausdehnen. Der Artikel weist darauf hin, dass auch Napoli und Milan in die gleichzeitigen Anstosszeiten einbezogen werden könnten, wenn ihre Ergebnisse in den beiden vorhergehenden Spielen nicht einen mathematisch uneinnehmbaren Vorsprung vor den Verfolgern sichern. Das Prinzip gleichzeitiger Spieltage für Mannschaften mit miteinander verbundenen sportlichen Zielen ist eine gängige Praxis in europäischen Ligen, um die Integrität des Wettbewerbs zu wahren.
Für Roma fügt der Zeitpunkt des Derbys einer entscheidenden Partie eine weitere Intensitätsebene hinzu. Derzeit in einem engen Kampf um einen Platz unter die ersten Fünf und einen Champions-League-Platz ist es eine dramatische Aussicht, im letzten Spiel der Saison gegen den Stadtrivalen anzutreten, wenn alles auf dem Spiel steht. Der frühe Anstoß kann die typische Atmosphäre am Spieltag verändern, wird aber die Bedeutung für Daniele Rossis Mannschaft nicht schmälern.
Die Planungsentscheidung wird mit ihrer offiziellen Bekanntmachung einen dramatischen Abschluss der Serie-A-Saison besiegeln. Die europäischen Schicksale mehrerer Vereine werden gleichzeitig in ganz Italien entschieden, wobei das Römer Derby im Mittelpunkt des Dramas steht. Der Schritt der Liga zielt darauf ab, sicherzustellen, dass keine Mannschaft während der entscheidenden neunzig Minuten der Saison einen Informationsvorteil gegenüber einer anderen hat.




