
UEFA weist Einspruch des FC Barcelona nach Handspiel-Vorfall vor Rückspiel gegen Atlético ab
Die UEFA hat den Einspruch des FC Barcelona bezüglich eines Handspiels von Marc Pubill (Atlético Madrid) im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals, das nicht als Elfmeter gewertet wurde, abgewiesen. Das Leitungsgremium erklärte die Beschwerde als unzulässig. Diese Entscheidung erhöht die Spannung vor dem Rückspiel, da auch der Trainer des FC Barcelona, Hansi Flick, Bedenken hinsichtlich des Zustands des Rasens im Metropolitano-Stadion vor dem Spiel am Dienstag geäußert hat.
Die UEFA hat einen formellen Protest des FC Barcelona wegen eines Handspiels im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals gegen Atlético Madrid abgewiesen. Die Kontrolle-, Ethik- und Disziplinarkommission des europäischen Fußballverbands erklärte die Beschwerde in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung als 'unzulässig'. Der FC Barcelona hatte nach seiner 2:0-Heimniederlage am vergangenen Mittwoch Berufung eingelegt und argumentiert, dass die Nicht-Vergabe eines Elfmeters wegen des Handspiels des Atlético-Verteidigers Marc Pubill das Spiel direkt beeinflusst habe.
Der am 9. April eingereichte Einspruch bezog sich auf einen Vorfall, bei dem Pubill nach einer Abwehr seines eigenen Torwarts den Ball zu berühren schien. Der FC Barcelona argumentierte, dass der Schiedsrichter Istvan Kovacs einen Fehler begangen habe und der Video-Assistent (VAR) nicht angemessen eingegriffen sei. In seiner Antwort bestätigte die UEFA, dass sie eine Beschwerde bezüglich einer Schiedsrichterentscheidung des Spiels vom 8. April 2026 erhalten und diese fünf Tage später förmlich abgelehnt habe.
Die Ablehnung fügt dem entscheidenden Rückspiel im Metropolitano-Stadion am Dienstag eine weitere Spannungsebene hinzu. Der Trainer des FC Barcelona, Hansi Flick, hat bereits seine Unzufriedenheit mit dem Zustand des Rasens in Madrid zum Ausdruck gebracht und seine Bedenken direkt einem UEFA-Delegierten gegenüber geäußert. Videoaufnahmen zeigten Flick, der auf bestimmte Bereiche des Rasens zeigte, wobei der deutsche Trainer angeblich besorgt über die Länge und Trockenheit des Grases war.
Flicks Beschwerden basieren auf einer aktuellen Historie. In einem Copa del Rey-Spiel zu Beginn dieser Saison erlitt der FC Barcelona eine deutliche 4:0-Niederlage am selben Ort, ein Ergebnis, das von einigen teilweise auf die schwierigen Rasenbedingungen zurückgeführt wurde. Nach diesem Spiel äußerten sogar Atlético-Spieler, darunter Koke und Antoine Griezmann, ihren Frust und gaben an, dass die Oberfläche zum Ausrutschen führte und die Ballkontrolle erschwerte. Der Verein hat historisch einen vollen Veranstaltungskalender und ungünstige Wetterbedingungen als Herausforderungen für die Instandhaltung angeführt.
Die UEFA hat dem FC Barcelona angeblich versichert, dass alle organisatorischen Protokolle für das Spiel eingehalten werden. Das Leitungsgremium unterhält strenge Richtlinien für die Rasenbedingungen in seinen Elite-Wettbewerben, obwohl die Vereine nur begrenzte Möglichkeiten haben, wenn ein Einspruch gegen eine Schiedsrichterentscheidung abgelehnt wird. Der FC Barcelona steht nun vor der schwierigen Aufgabe, einen Zwei-Tore-Rückstand auswärts aufzuholen, wobei die Kontroverse um das Hinspiel und der Rasenplatz die Atmosphäre für das Rückspiel wahrscheinlich verschärfen werden.
Das Ergebnis lässt die Champions-League-Kampagne des FC Barcelona am seidenen Faden hängen. Da das Berufungsverfahren geschlossen ist, verlagert sich der Fokus vollständig auf den Rasen, wo Hansi Flicks Mannschaft eine Leistung von erheblicher Qualität erbringen muss, um weiterzukommen. Für Atlético Madrid, trainiert von Diego Simeone, festigt das bestätigte Ergebnis ihre starke Position, während sie versuchen, ihre Führung zu verteidigen und ins Halbfinale einzuziehen.


