Der Transfer von Anan Khalaili zum FC Inter ist gescheitert, nachdem der Spieler die medizinische Untersuchung nicht bestanden hat, bestätigte der Verein. Der 20-Jährige befand sich in den letzten Phasen seiner medizinischen Beurteilung beim Italienischen Nationalen Olympischen Komitee (CONI), als das Problem auftrat und einen fast abgeschlossenen Deal stoppte. Inter-Präsident Giuseppe Marotta enthüllte die Nachricht während einer Pressekonferenz und erklärte, dass das Nicht-Erfüllen der erforderlichen medizinischen Standards keine Entscheidung des medizinischen Personals von Inter, sondern des CONI gewesen sei.
Marotta betonte, dass die Situation eine Frage der “höheren Gewalt” sei und verwies auf die italienischen Datenschutzgesetze, die ihn daran hinderten, die spezifischen medizinischen Bedenken im Detail zu erläutern. Er bedauerte das Ergebnis und räumte das Hindernis in den Plänen von Inter ein, die rechte Seite der Abwehr zu verstärken. Das Scheitern des Khalaili-Transfers kommt nach dem verpassten Versuch, Palestra zu verpflichten, was das Sommer-Transferfenster weiter erschwert.
Die Notwendigkeit eines neuen Rechtsverteidigers wurde durch den kürzlichen Abgang von Denzel Dumfries zum Real Madrid verstärkt, ein Wechsel, den Inter nicht aktiv angestrebt hatte. Dumfries' Abgang hinterließ eine Lücke im Kader, die der Verein mit Khalaili füllen wollte. Inter hatte Khalaili als potenziellen Nachfolger identifiziert, aber die gescheiterte medizinische Untersuchung hat sie in ihrer Suche wieder auf den Anfang zurückversetzt. Der Verein sucht nun aktiv nach Alternativen, um Trainer Cristian Chivu vor Saisonbeginn einen vollständigen Kader zur Verfügung zu stellen.
Khalaili spielt derzeit in einem nicht genannten Verein, war aber als vielversprechendes junges Talent identifiziert worden, das sofort zum Kader von Inter beitragen kann. Obwohl die genaue Art des medizinischen Problems nicht bekannt ist, ist klar, dass es erheblich genug ist, um ihm die sportliche Zulassung in Italien zu verweigern. Inter wird nun seine Suche nach einem Ersatz beschleunigen und hoffen, vor Schließung des Transferfensters einen geeigneten Kandidaten zu finden.



