Der Stürmer von Angers, Lanroy Machine, schließt sich dem niederländischen Eredivisie-Club Heerenveen auf Leihbasis mit einer Kaufoption an, gab der französische Verein am Montag bekannt. Der 20-Jährige wird seine Entwicklung in den Niederlanden fortsetzen, wobei Heerenveen die Möglichkeit hat, die Kaufoption am Ende der Saison zu ziehen, obwohl die finanziellen Details der Option nicht bekannt gegeben wurden.
Machine bestritt in der letzten Saison 22 Spiele für Angers in allen Wettbewerben, hauptsächlich als Einwechselspieler, und stand nur drei Mal in der Startelf. Er erzielte sein einziges Tor der Kampagne bei einer 5:1-Niederlage gegen Lens im März. Der Wechsel bietet dem jungen Angreifer die Chance auf mehr Spielzeit, was er in der Ligue 1 nur schwer erreichen konnte.
Der technische Direktor von Heerenveen, Johan Hansma, äußerte das Vertrauen des Vereins in Machines Potenzial. „Wir sehen großes Potenzial in ihm und werden alles tun, um ihm zu helfen, sich weiterzuentwickeln“, sagte Hansma in einer Erklärung des Vereins. Heerenveen belegte in der letzten Saison den achten Platz in der Eredivisie und hofft, dass Machine zu einem Anstoß für die europäische Qualifikation beitragen kann.
Angers war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv, wobei Machines Abgang auf die Abgänge von Abdoulaye Bamba, Pierrick Capelle und Florent Hanin folgte, die alle ablösefrei gingen. Der Verein hat auch mehrere neue Spieler verpflichtet, darunter Anthony Lopes von Nantes, Branco Van den Boomen von Ajax sowie die Leihspieler Usman Simbakoli und Anthony Bermont. Auch Amine El Ouazzani wechselte auf Leihbasis zu Braga. Machines Leihe setzt diese Umgestaltung des Angers-Kaders fort.
Dieser Transfer bietet Machine die Möglichkeit, seine Fähigkeiten in einer anderen Liga unter Beweis zu stellen und möglicherweise einen dauerhaften Wechsel zu Heerenveen zu sichern, während Angers seinen Kader für die kommende Saison weiter aufbaut. Die Kaufoption deutet darauf hin, dass Heerenveen Machine ernsthaft als langfristige Ergänzung für seine Offensivoptionen in Betracht zieht.




