Borussia Dortmund feierte am Samstag einen überzeugenden 4:0-Sieg gegen den SC Freiburg und festigte damit die zweite Position in der Bundesliga mit einer dominanten Leistung in der ersten Halbzeit. Tore von Maximilian Beier, Serhou Guirassy und Ramy Bensebaini innerhalb der ersten 32 Minuten entschieden die Partie im Grunde genommen, bevor der eingewechselte Fabio Silva mit einem späten vierten Treffer einen eindrucksvollen Sieg perfekt machte.
Dieses Ergebnis beendet eine kurze Serie von zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen für die Mannschaft von Niko Kovač und baut einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellendritten VfB Stuttgart aus, bei noch drei verbleibenden Spielen. Für Freiburg markiert die hohe Niederlage die erste Ligapleite seit Anfang April und lässt das Team auf dem achten Platz zurück, während die Saison ihren Höhepunkt erreicht.
Dortmund brauchte nicht lange, um seine Dominanz zu zeigen, das Führungstor fiel bereits in der achten Minute. Ein langer Ball von Bensebaini überraschte die Abwehr von Freiburg, wodurch Beier durchbrechen und den Ball ruhig an Torhüter Noah Atubolu vorbei ins Netz befördern konnte, der sein 100. Spiel für den Verein bestritt. Die Gastgeber erhöhten ihre Führung sechs Minuten später durch einen schnellen Konter, der von Guirassy mit einem kraftvollen Kopfball nach einer präzisen Flanke von Julian Brandt abgeschlossen wurde.
Der unerbittliche Druck setzte sich fort, und Dortmund brach die Abwehr von Freiburg kurz nach der halben Stunde erneut. Julian Ryerson lieferte seine neunte Vorlage der Saison und schickte einen präzisen Ball in den Strafraum, wo Bensebaini mit einem wuchtigen Kopfball abschloss und eine bemerkenswerte erste Halbzeit komplettierte. Freiburg zeigte nach der Pause eine leichte Verbesserung und dachte, durch Lukas Kübler den Anschluss erzielt zu haben, doch der VAR griff ein und erkannte das Tor wegen Abseits nicht an.
Mit dem sicheren Ergebnis kontrollierte Dortmund den Rest des Spiels, bevor es in der 87. Minute noch einen letzten Glanzpunkt setzte. Silva, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war, bewies im Strafraum ausgezeichnete Stärke und Übersicht, um seinen Gegenspieler abzuschütteln, sich umzudrehen und ins Eck zu schießen. Der deutliche Sieg bringt Dortmund auf Kurs für einen zweiten Platz hinter dem Meister Bayer Leverkusen und sichert einen begehrten Platz in der Gruppenphase der UEFA Champions League der nächsten Saison.
Die Leistung war auch eine rechtzeitige Antwort auf die jüngste Kritik nach den Niederlagen gegen RB Leipzig und Augsburg und bekräftigte die offensive Stärke der Mannschaft. Für Freiburg, trainiert von Christian Streich, ist die hohe Niederlage ein Rückschlag im Kampf um die europäische Qualifikation, wobei das Schicksal nun von den Ergebnissen anderer Mannschaften in den letzten Wochen abhängt.




