Der SC Freiburg hat die feste Verpflichtung des japanischen Stürmers Keisuke Goto vom Anderlecht bestätigt, gab der Bundesligist am Donnerstag bekannt. Der 21-Jährige schließt sich Freiburg an, bevor er Japan bei der kommenden Weltmeisterschaft repräsentiert. Die finanziellen Details des Transfers wurden nicht bekannt gegeben.
Goto kommt nach Freiburg nach einer erfolgreichen Leihe zum Sint-Truiden in der belgischen Pro League in der Saison 2025/26. Er erzielte 13 Tore und lieferte acht Vorlagen in 40 Spielen für Sint-Truiden und demonstrierte damit sein Potenzial als dynamische Offensivkraft. Zuvor spielte er bei Anderlecht, konnte sich dort aber nicht als Stammspieler etablieren.
Jochen Saier, Vorstandsmitglied des SC Freiburg, äußerte die Begeisterung des Vereins über die Verpflichtung und erklärte, dass Goto „ein spannender Spieler mit einer Reihe vielversprechender Eigenschaften“ sei. Saier hob die Bereitschaft des Stürmers hervor, in die Tiefe zu starten, sein Raumgefühl und seine Fähigkeit, effektiv im Strafraum zu agieren. Er räumte auch ein, dass Goto Zeit benötigen werde, um sich an seine neue Umgebung anzupassen und seine Entwicklung fortzusetzen, versicherte ihm aber, dass der Verein die notwendige Unterstützung leisten werde.
Goto selbst gab an, dass Freiburg seit mehreren Monaten starkes Interesse an ihm gezeigt habe und dass der Wunsch des Vereins, seine Dienste zu sichern, ein entscheidender Faktor für seine Entscheidung gewesen sei. Er verriet auch, dass er von den Leistungen von Freiburg in der Europa League beeindruckt gewesen sei und beschrieb den Verein als einen „großen Klub“ und drückte seine Vorfreude auf die kommende Saison aus. Die Äußerungen des Spielers deuten darauf hin, dass er bestrebt ist, zu den Ambitionen der Mannschaft sowohl im nationalen als auch im europäischen Wettbewerb beizutragen.
Freiburg spielt derzeit eine starke Saison in der Bundesliga und kämpft um die Qualifikation für Europa. Die Verpflichtung von Goto bietet Trainer Christian Streich eine weitere offensive Option und stärkt die Kaderbreite und -vielfalt. Der Transfer könnte eine langfristige Lösung im Angriff darstellen, während Freiburg auf seine jüngsten Erfolge aufbauen möchte.



