Der kanadische Nationaltrainer Jesse Marsch hat die Behandlung von Ismaël Koné durch Roberto De Zerbi beim Olympique de Marseille öffentlich kritisiert. Koné wechselte anschließend für 13 Millionen Euro fest zu Sassuolo und hat seine Form wiedergefunden. Marsch lobte Konés Widerstandsfähigkeit trotz der Schwierigkeiten, die er in Frankreich erlebte.
Marsch bezeichnete De Zerbi in einer Aussage gegenüber CBS Sports als „echten Vollidioten“ in Bezug auf Konés begrenzte Einsatzmöglichkeiten bei Marseille. Koné war nach einer erfolgreichen Saison bei Watford zu Marseille gekommen, doch seine Zeit in Frankreich verlief weitgehend erfolglos. Er kam nur in neun Spielen für den Verein zum Einsatz, bevor er einen Leihwechsel zum Stade Rennais erhielt, der später zu einem festen Transfer zu Sassuolo für eine Ablösesumme von 13 Millionen Euro wurde.
Trotz der schwierigen Zeit in Marseille lobte Marsch Konés Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit. Er sagte, der Spieler „ist stark geblieben, hat nie an sich gezweifelt, eine neue Situation gefunden und strahlt jetzt“, und hob Konés positive Form seit seinem Wechsel zu Sassuolo hervor. Die Kommentare des Trainers deuten auf eine klare Frustration mit De Zerbis Management des jungen Mittelfeldspielers hin.
Konés Wechsel zu Sassuolo scheint seine Karriere wiederbelebt zu haben und ihm regelmäßige Spielzeit und die Möglichkeit zu geben, seine Fähigkeiten in der Serie A zu zeigen. Der Transfer stellt ein positives Ergebnis sowohl für den Spieler als auch für den italienischen Verein dar, der ein vielversprechendes Talent verpflichtet hat. Die Situation hat zu einigen scherzhaften Vorschlägen einer „Anti-De Zerbi-Front“ geführt, wobei Eric Fouda scherzhaft als ihr Präsident benannt wurde.
Diese Kritik von Marsch fügt der Erzählung über De Zerbis manchmal abrasiven Führungsstil hinzu und könnte sich potenziell auf seine zukünftigen Transfers auswirken. Koné scheint die Erfahrung hinter sich gelassen zu haben und konzentriert sich darauf, sich als Schlüsselspieler für Sassuolo zu etablieren.



