Sporting Lissabon hat die Verpflichtung des Verteidigers Ibrahima Ba vom Famalicão für eine Ablöse von 20 Millionen Euro abgeschlossen, nachdem ein möglicher Wechsel zum Straßburg nach einer medizinischen Untersuchung gescheitert war. Der Spieler war zuvor mit einem möglichen Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer beim französischen Verein in Verbindung gebracht worden.
Laut der portugiesischen Zeitung Record hat Sporting eine Einigung mit Famalicão über 20 Millionen Euro für den Innenverteidiger erzielt. Der Transfer erfolgt nur wenige Tage nach dem klaren Sieg von Sporting gegen Straßburg mit 7:0 in einem Freundschaftsspiel und nachdem Ba stark mit einem Wechsel zum französischen Verein in Verbindung gebracht worden war.
Der Wechsel zu Sporting stellt eine Wendung der Ereignisse für Ba dar, der allgemein erwartet hatte, nach Straßburg zu wechseln. L’Équipe berichtet, dass Ba zuvor eine medizinische Untersuchung beim französischen Verein absolviert hatte, der Deal aber letztendlich scheiterte. Es wird vermutet, dass Bedenken hinsichtlich einer Knieverletzung, die er am Ende der letzten Saison erlitten hatte, eine Rolle bei der Entscheidung von Straßburg gespielt haben könnten, obwohl das medizinische Personal von Sporting bei seiner eigenen Untersuchung offenbar keine Probleme festgestellt hat.
Ba wird sich daher mit seinem ehemaligen Trainer Hugo Oliveira wiedervereinigen, jedoch bei Sporting und nicht bei Straßburg. Der 23-jährige Verteidiger verbrachte die vorherige Saison bei Famalicão und etablierte sich als Stammspieler in der portugiesischen Primeira Liga. Er hat vielversprechendes Potenzial als ballspielender Innenverteidiger gezeigt, und Sporting hofft, dass er die Abwehr vor der neuen Saison stabilisieren kann.
Der geplatzte Deal mit Straßburg wirft Fragen nach den unterschiedlichen medizinischen Bewertungen der beiden Vereine auf. Dieser Vorfall könnte zu einer genaueren Prüfung der medizinischen Verfahren und Standards im europäischen Fußball führen. Für Sporting fügt die Verpflichtung von Ba Tiefe und Qualität zu ihren defensiven Optionen hinzu, während es für Straßburg einen Rückschlag im Sommer-Transferfenster darstellt.



