Elche hat sich mit drei Siegen in Folge aus der Abstiegszone der La Liga befreit und mit noch fünf verbleibenden Spielen einen Vorsprung von vier Punkten auf die Gefahrenzone aufgebaut. Laut Trainer Eder Sarabia, der gegenüber Cadena SER sprach, resultiert die Verbesserung des Teams aus ausgefeilteren Standardsituationen und hohem Pressing, das auf einem kollektiven Geist aufbaut, den er bereits Anfang April hervorhob. Die aktuelle Erfolgsserie, die Siege gegen Valencia, Atlético Madrid und Real Oviedo umfasst, macht Elche zum zweitformstärksten Team der Liga in den letzten fünf Spielen, direkt hinter Barcelona.
Ein Schlüssel zu dieser Wiederbelebung war die Form von Verteidiger David Affengruber, den Sarabia nach einer dominanten Leistung gegen Atlético als inspirierende Kraft lobte. Affengruber erzielte ein Tor, holte einen Elfmeter heraus und lieferte eine Vorlage in diesem Spiel, wobei Sarabia seinen Einfluss betonte, wenn "Fußball allein nicht ausreicht". Die erfahrene Führung von 35-jährigem Pedro Bigas, der gegen Oviedo ein spektakuläres Tor aus der Distanz erzielte, wurde ebenfalls als entscheidendes Vorbild für das Team genannt. Der Sieg über Oviedo markierte Elches ersten Auswärtssieg der Saison und löste Jubel bei Spielern und Fans im Martínez Valero aus.
Während sich Elches Glück wendet, ist Espanyols Schicksal drastisch gesunken. Manolo Gonzalez' Mannschaft ist nun seit 16 Spielen sieglos, was Zweifel an der zuvor sicheren Position des Trainers aufwirft. Trotz des Verbleibs auf dem 13. Platz hat sich ihr Vorsprung vor der Abstiegszone auf fünf Punkte verringert. Das Angriffstrio bestehend aus Pere Milla, Kike Garcia und Roberto Fernandez, die in dieser Saison jeweils sechs Ligatore erzielt haben, gelangte seit der Winterpause nur noch zu fünf Treffern zusammen, wie die Analyse ergab.
Auch Espanyols defensive Stabilität, ein Markenzeichen ihrer letztjährigen Rettungsaktion, ist verschwunden, mit nur zwei Spielen ohne Gegentor in ihren letzten 16 Begegnungen. Torwart Marko Dmitrovic hat sein Niveau gehalten, aber die allgemeine Widerstandsfähigkeit des Teams hat abgenommen. Zu den letzten Spielen gehört ein entscheidendes Duell mit dem ebenfalls kämpfenden Sevilla, das ebenfalls im Abstiegskampf verwickelt ist. Sarabia selbst stellte die Frage, ob Sevilla "bereit sei, sich die Hände schmutzig zu machen", was die psychologische Schlacht hervorhebt, die vor allen beteiligten Vereinen liegt.
In anderen Nachrichten der La Liga erzielte Jan Virgili vom RCD Mallorca ein spektakuläres Tor zum 1:1-Unentschieden gegen Alaves, ein Treffer, der durch eine Vorlage des ebenfalls ehemaligen Barcelona-Jugendspielers Pablo Torre vorbereitet wurde. Das Tor, das in der Quelle als an die Vollendung von David Villa erinnernd beschrieben wird, bot einen Moment technischer Schönheit inmitten des hochriskanten Dramas am Tabellenende. Da die Saison ihren Höhepunkt erreicht, sind die gegensätzlichen Entwicklungen von Elche und Espanyol zu entscheidenden Erzählungen im Kampf um den Klassenerhalt geworden.



