Leeds United ist zunehmend optimistisch, den deutschen Spielmacher Julian Brandt im Sommer ablösefrei zu verpflichten, wie mehrere Quellen berichten. Der 30-Jährige ist nach dem Auslaufen seines Vertrags beim Borussia Dortmund verfügbar, und Leeds-Trainer Daniel Farke möchte seinen Kader nach einem 14. Platz in der Premier League in der vergangenen Saison verstärken.
Leeds hat bereits zwei Neuzugänge zu seinem Kader hinzugefügt, mit den Verpflichtungen des walisischen Nationalspielers Harry Wilson und Tarik Muharemovic für 34 Millionen Pfund, die Pascal Struijk ersetzen. Sportdirektor Adam Underwood setzt seine Bemühungen um weitere Verstärkungen fort und zielt auf einen neuen Torwart, einen Stürmer und einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler ab. Brandts möglicher Wechsel würde die letztere Position besetzen.
Brandt weist eine beeindruckende Torquote auf und kommt in 522 Pflichtspielen für Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf insgesamt 221 Tore und Vorlagen – im Durchschnitt eine Torbeteiligung alle 2,3 Spiele. Diese starke Bilanz macht ihn zu einem begehrten Free Agent.
Positive Gespräche mit Brandts Vater und Agenten, Jürgen, haben das Vertrauen von Leeds gestärkt. Transfer-Korrespondent Fraser Fletcher berichtete zuvor über den "aggressiven Anlauf" des Vereins, um Brandt nach Elland Road zu holen, während Graham Smyth von der Yorkshire Evening Post die starke Position von Leeds in den Verhandlungen hervorhob. Der ehemalige Everton-CEO Keith Wyness erklärte, dass Leeds nun Favorit sei, um die Konkurrenz von Vereinen wie Juventus und Roma um Brandts Unterschrift zu besiegen, und lobte den Transfer als eine "Prestige-Verpflichtung", die mit Farke's Plänen zur Kaderverbesserung übereinstimmt. Die Verpflichtung eines Spielers von Brandts Kaliber würde die Ambitionen von Leeds signalisieren, um einen Platz im Mittelfeld anzustreben und möglicherweise um die oberen Ränge der Premier League mitzuspielen.




