
Leonardo Bittencourt mit Wechsel in die Saudi-Arabische Liga in Verbindung gebracht, da sein Vertrag bei Werder Bremen ausläuft
Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen, Leonardo Bittencourt, steht kurz davor, den Verein in diesem Sommer zu verlassen und befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren Vereinen der Saudi Pro League, wie von FußballTransfers.com berichtet. Der 32-Jährige, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, wird voraussichtlich ablösefrei wechseln, trotz interner Diskussionen bei Bremen über eine mögliche Verlängerung.
Der Bericht deutet darauf hin, dass Bittencourt in intensiven Gesprächen mit mehreren saudischen Vereinen steht, was das Interesse einer Liga wieder aufleben lässt, die ihn bereits zuvor umworben hatte. Al Shabab hatte dem deutschen Mittelfeldspieler bereits im vergangenen Sommer ein lukratives Angebot unterbreitet, aber er entschied sich, für eine weitere Saison bei Werder Bremen zu bleiben. Da sein Vertrag nun ausläuft, scheint ein Wechsel in den Nahen Osten das wahrscheinlichste Ergebnis zu sein.
Bittencourt kam 2018 von 1. FC Köln zu Werder Bremen und war eine konstante Präsenz in ihrem Mittelfeld, wo er über 150 Spiele für den Verein bestritt. Seine technischen Fähigkeiten und seine Erfahrung in der Bundesliga haben ihn zu einer attraktiven Option für Vereine gemacht, die nach bewährter Qualität suchen. Sein möglicher Abgang würde das Ende eines bedeutenden Kapitels sowohl für den Spieler als auch für den Verein bedeuten, während Bremen weiterhin die Zukunft plant.
Obwohl die Saudi Pro League als Favorit gilt, sind auch andere Optionen entstanden. Der ebenfalls in der Bundesliga beheimatete 1. FC Union Berlin hat kürzlich Interesse an dem erfahrenen Spieler bekundet, und mögliche Wechsel zu Vereinen in Brasilien oder der Major League Soccer in den Vereinigten Staaten wurden ebenfalls erwähnt. Die finanzielle Stärke und die konkreten Gespräche mit saudischen Vereinen machen diese jedoch derzeit zum Favoriten um seine Unterschrift.
Für Werder Bremen stellt Bittencourts wahrscheinlicher Abgang ablösefrei einen pragmatischen, wenn auch unspektakulären Abschluss dar. Er ermöglicht es dem Verein, sein Gehalt innerhalb seines Budgets neu zu verteilen, während er seinen Kader wieder aufbauen und erfrischen möchte. Für Bittencourt würde ein Wechsel nach Saudi-Arabien in dieser Phase seiner Karriere eine beträchtliche finanzielle Belohnung darstellen, nach einer langen Zeit in der deutschen Spitze, die auch Stationen bei Borussia Dortmund und Hannover 96 umfasste.



