Dusan Vlahovic erzielte am Sonntag ein wichtiges Tor gegen Verona, sein erstes seit 180 Tagen, aber die Vertragsverlängerungsgespräche mit Juventus stehen laut italienischen Medienberichten still. Trotz fünf Treffen zwischen Vereinsfunktionären und dem Vater des Spielers, Milos Vlahovic, konnte keine Einigung erzielt werden, wobei noch 56 Tage bis zum Ende des aktuellen Vertrags des serbischen Stürmers verbleiben.
Vlahovics Tor gegen Verona bot Juventus eine vorübergehende Entlastung und stärkte seine Ansprüche auf einen Stammplatz unter Trainer Massimiliano Allegri, insbesondere im Hinblick auf die Qualifikation für die Champions League. Die Zukunft über die laufende Saison hinaus ist jedoch ungewiss, da die Verlängerungsgespräche trotz des Wunsches beider Seiten, die Zusammenarbeit fortzusetzen, ins Stocken geraten sind.
Das Lager Vlahovic hat signalisiert, bereit zu sein, eine kurzfristige Verlängerung zu einem Gehalt zu akzeptieren, das dem von Kenan Yildiz entspricht, etwa 7 Millionen Euro pro Jahr, deutlich weniger als seine derzeitigen Einnahmen von 12 Millionen Euro. Der Knackpunkt liegt in den zusätzlichen Kosten, insbesondere den Agenturprovisionen und einer Vertragsunterschriftenprämie. Juventus versucht angeblich, diese Ausgaben zu begrenzen, was eine klare Haltung in den Verhandlungen signalisiert.
Vereinsquellen haben angegeben, dass Juventus eine Budgetgrenze hat und diese nicht überschreiten wird, was den Vertretern von Vlahovic faktisch ein Ultimatum stellt. Umgekehrt steht die Seite des Spielers nicht unter sofortigem Druck, zuzustimmen, da ein starker Saisonabschluss seinen Wert als Free Agent erhöhen und möglicherweise das Interesse von Vereinen wie Milan und Bayern München wecken könnte. Sowohl Juventus als auch Vlahovic priorisieren die Sicherung der Teilnahme an der Champions League, was den Verlauf der Verhandlungen in den kommenden Wochen beeinflussen könnte.



