Die Versuche von Juventus, Alexander Sorloth vom Atlético Madrid zu verpflichten, sind auf Schwierigkeiten bei den Verhandlungen gestoßen, obwohl die Kommunikationswege zwischen den beiden Vereinen offen bleiben. Der potenzielle Transfer wird durch eine bestehende, gute Beziehung zwischen den Vereinen und Sorloths klaren Wunsch, zu Juventus zu wechseln, befördert, nachdem er diesen Wunsch dem Trainer von Atlético Madrid, Diego Simeone, mitgeteilt hat.
Der erste Kontakt des Trainers von Juventus, Luciano Spalletti, war erfolgreich, mit einem Vertragsangebot – Berichten zufolge von Sorloths Vertretern genehmigt – das dem Spieler einen Vertrag bis 2029 mit einer Option auf ein weiteres Jahr zu einem Gehalt von 4 Millionen Euro netto pro Saison bietet. Sorloth selbst deutete unabsichtlich über soziale Medien auf eine bevorstehende Ankündigung hin und erwartete eine schnelle Lösung.
Der Fortschritt ist jedoch aufgrund einer Bewertungsdifferenz ins Stocken geraten. Während Juventus bereit ist, bis zu 30 Millionen Euro zu bieten – bestehend aus 25 Millionen Euro plus leistungsbezogenen Boni – fordert Atlético Madrid derzeit zwischen 35 und 40 Millionen Euro für den norwegischen Nationalspieler. Die finanzielle Flexibilität von Juventus wird durch den möglichen Abgang von Dusan Vlahovic weiter eingeschränkt, wobei der Verein möglicherweise zwei oder sogar drei Stürmer verpflichten muss, falls er geht und andere Offensivoptionen wie David und Openda ebenfalls wechseln.
Trotz der Sackgasse ist Juventus entschlossen, den Deal voranzutreiben, da das Interesse an Sorloth wächst und Fenerbahce zu den Vereinen gehört, die die Situation beobachten. Gleichzeitig erkundet Juventus alternative Offensivoptionen. Mateo Pellegrino von Parma hat sich als potenzielles Ziel herauskristallisiert, wobei der Verein plant, sich in den kommenden Wochen mit seinen Vertretern zu treffen. Pellegrinos starke Saison hat die Aufmerksamkeit anderer europäischer Vereine auf sich gezogen, und Parma könnte bereit sein, ihn für eine Ablösesumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro zu verkaufen.
Der Verein erwägt auch Ricardo Pepi von PSV Eindhoven zu einem ähnlichen Preis wie Pellegrino. Eine Leihe von Jhon Duran von Aston Villa wird als Notfallplan betrachtet, falls Juventus es nicht schafft, seine Hauptziele spät im Transferfenster zu sichern.



