Laut Kölner Stadt-Anzeiger fordert Bayer Leverkusen 30 Millionen Euro für Stürmer Kerim Alajbegovic, was das Interesse mehrerer Vereine, darunter Chelsea, Atalanta, Juventus und Napoli, geweckt hat. Der mögliche Abgang des 18-Jährigen kommt weniger als ein Jahr nachdem Leverkusen ihn für eine geschätzte Ablöse von 8 Millionen Euro zurückgekauft hatte, nachdem er ihn im Vorjahr für 2 Millionen Euro an RB Salzburg verkauft hatte.
Leverkusen aktivierte seine Rückkaufklausel, um Alajbegovic zurück in die BayArena zu holen, was das anfängliche Vertrauen in das Potenzial des jungen Spielers demonstrierte. Der Verein ist jedoch Berichten zufolge nun offen für Angebote, und es wird angenommen, dass der Spieler selbst ebenfalls einem Transfer aufgeschlossen gegenübersteht. Diese Haltungsumkehr ist auf die gut besetzten Offensivoptionen von Leverkusen zurückzuführen, wobei bereits mehrere Spieler um die Positionen konkurrieren, auf denen Alajbegovic bevorzugt spielt – auf den Flügeln und im offensiven Mittelfeld.
Italienische Vereine führen derzeit die Verfolgung an, wobei Atalanta Berichten zufolge an vorderster Front steht. Die Serie-A-Rivalen Napoli und Juventus beobachten die Situation ebenfalls genau und wollen ihre eigenen Angriffsreihen verstärken. The Athletic berichtet, dass Chelsea ebenfalls eine Offerte für Alajbegovic in Erwägung zieht, was den Wettbewerb um seine Unterschrift weiter erhöht.
Alajbegovic absolvierte in der letzten Saison nur wenige Einsätze für Leverkusen in der Bundesliga, hauptsächlich als Einwechselspieler. Trotz seiner relativ begrenzten Spielzeit haben seine Leistungen offenbar die Aufmerksamkeit in ganz Europa auf sich gezogen und sein Potenzial als vielversprechendes Talent hervorgehoben. Seine schnelle Rückkehr zu Leverkusen und das anschließende Interesse von Top-Vereinen demonstrieren einen klaren Aufwärtstrend in seiner Karriere.
Obwohl ein Verbleib bei Leverkusen nicht vollständig ausgeschlossen wurde, deutet die Bereitschaft des Vereins, Angebote anzuhören, darauf hin, dass er bereit ist, Alajbegovic zu verkaufen, wenn ein angemessenes Angebot eingeht. Ein Verkauf würde Leverkusen ermöglichen, seinen Kader in anderen Bereichen weiter zu verstärken und Alajbegovic gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, sich regelmäßige Spielzeit in einem anderen Verein zu sichern. Der Wettbewerb um seine Unterschrift könnte die endgültige Ablösesumme in die Höhe treiben und möglicherweise die Bewertung von 30 Millionen Euro von Leverkusen übersteigen.



