Victor Lindelöf sicherte sich mit Aston Villa den Titel in der Europa League und spielte dabei eine Schlüsselrolle beim 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg im Finale, das am 20. Mai 2026 in Istanbul stattfand. Der schwedische Verteidiger, der im vergangenen Sommer ablösefrei war, blühte unter Trainer Unai Emery in einer unerwarteten Rolle im Mittelfeld auf.
Lindelöfs Leistung als defensiver Mittelfeldspieler wurde als dominant beschrieben, eine taktische Änderung, die Emery in dieser Saison umsetzte. Emery erklärte, er habe die Möglichkeit mit Lindelöf besprochen, der die neue Position schnell verstand und annahm. Diese taktische Flexibilität erwies sich als entscheidend für Villas Triumph in der Europa League und markierte Emerys fünften Titel in der Konkurrenz.
Interessanterweise war Lindelöf nach Ablauf seines Vertrags bei Manchester United kurz davor, zur Fiorentina zu wechseln. Der Plan war, Lorenzo Comuzzo zu ersetzen, der möglicherweise nach Saudi-Arabien wechseln sollte, aber der Deal scheiterte letztendlich. Der Sportdirektor der Fiorentina, Daniele Pradè, räumte die erfolglose Verfolgung von Lindelöf durch den Verein ein und führte dies auf Comuzzos Entscheidung zurück, trotz eines bedeutenden Angebots von Al-Hilal, trainiert von Simone Inzaghi, das Berichten zufolge 35 Millionen Euro betrug, im Verein zu bleiben.
Pradè erklärte, der Verein habe bei Lindelöf “keinen guten Eindruck hinterlassen”, aber die Situation sei an Comuzzos Wahl gebunden gewesen. Lindelöfs Erfolg im Mittelfeld für Aston Villa unterstreicht eine verpasste Gelegenheit für die Fiorentina, die schließlich ihre Transferpläne anpassen musste. Der Sieg von Aston Villa sichert ihren Platz in der Champions League der nächsten Saison, während Lindelöfs vielseitige Leistung eine weitere Dimension in Emerys Kader hinzufügt.



