Inter Mailand überdenkt Benjamin Pavard als defensive Option, nachdem die Verhandlungen mit Trevoh Chalobah ins Stocken geraten sind, da Chelsea einen hohen Preis fordert. Der Verein beobachtet auch John Stones, jedoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich seiner Fitness. Pavard hat seine Bereitschaft bekundet, bei Inter zu bleiben.
Inter Mailand bewertet seine defensiven Optionen neu, nachdem sich Komplikationen bei der Verpflichtung von Trevoh Chalobah von Chelsea ergeben haben, wobei Benjamin Pavard als potenzielle Lösung in Betracht gezogen wird, wie aus Berichten aus Italien hervorgeht. Die Nerazzurri halten den von Chelsea für Chalobah geforderten Preis, der Berichten zufolge bei rund 40 Millionen Euro liegt, für überhöht, insbesondere da der Spieler derzeit an der laufenden Weltmeisterschaft teilnimmt, was eine mögliche Einigung weiter verzögern würde.
Die Verhandlungen mit Chalobahs Vertretern, die in Mailand stattfanden, sind aufgrund einer erheblichen Differenz zwischen Inters Angebot – etwas über 25 Millionen Euro – und Chelseas Forderungen ins Stocken geraten. Die Beziehung zwischen den beiden Vereinen wird ebenfalls als angespannt beschrieben, was den Fortschritt behindert. Como hatte ebenfalls ein Angebot für Chalobah abgegeben, das jedoch von Chelsea abgelehnt wurde.
Ursprünglich hatte Inter geplant, Pavard zu verkaufen, der kürzlich von einer Leihe bei Marseille zurückgekehrt war, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten am Ende der Saison 2023-24 und seines hohen Vertrags, der 5 Millionen Euro netto pro Saison beträgt. Die Schwierigkeiten bei der Verpflichtung von Chalobah könnten jedoch dazu führen, dass Pavard bei Inter verbleibt. Pavard soll seinen Wunsch geäußert haben, bei Inter zu bleiben, und Trainer Cristian Chivu hat angekündigt, dass er im Trainingslager bewertet wird.
Chivu sagte bei einem kürzlichen Teamtreffen: „Er ist unser Spieler, wir kennen alle die Entscheidungen des letzten Jahres. Jetzt ist er zurückgekehrt, wir werden sehen, wie er arbeitet, und dann werden wir eine Entscheidung treffen.“ Der Sportdirektor von Inter steht weiterhin für Angebote für Pavard offen, aber die Möglichkeit, dass er mit Alessandro Bastoni um einen Stammplatz konkurriert, gewinnt an Bedeutung.
Eine weitere potenzielle Option, die in Betracht gezogen wird, ist John Stones, der Verteidiger von Manchester City, der derzeit mit England bei der Weltmeisterschaft ist. Stones' Agenten haben Inter seit März seine Dienste angeboten, als klar wurde, dass er seinen Vertrag mit City nicht verlängern würde. Bedenken hinsichtlich seines körperlichen Zustands haben ihn jedoch in Inters Prioritätenliste nach unten gerückt. Der Verein nimmt sich Zeit, um alle Optionen zu bewerten, bevor er eine endgültige Entscheidung über die Verstärkung seiner Abwehr trifft.



