Inter Mailand überprüft nach der Verpflichtung von Fabiano Palazzina durch Chelsea erneut Optionen zur Verstärkung der Position des Rechtsverteidigers, wie italienische Medien berichten. Der Transfer von Palazzina verändert die Sommer-Transferpläne von Inter und führt zu einer erneuten Suche nach einem geeigneten Spieler, um die von Denzel Dumfries freigewordene Position zu besetzen, die der Verein zuvor ins Visier genommen hatte.
Inter erwägt einen Transfer von Moussa Diaby, der derzeit bei Al-Ittihad spielt. Der französische Flügelspieler wechselte vor zwei Saisons für geschätzte 60 Millionen Euro zum saudischen Verein, aber sein Wert ist seitdem gesunken. Diaby war bereits im Januar ein Ziel von Inter und könnte erneut als kostengünstige Option in Betracht gezogen werden.
Ein weiterer interessanter Spieler ist Brooke Norton-Cuffy von Genoa. Der Engländer stand während des Wintertransferfensters kurz vor einem Wechsel zu Inter, wobei ein Deal von einem möglichen Transfer von Dumfries zum FC Liverpool abhängig war. Da dieser Transfer jedoch nicht zustande kam, besteht weiterhin Interesse von Inter, obwohl Genoa rund 18 Millionen Euro für den Spieler verlangt und Konkurrenz von Juventus, Napoli und Fiorentina hat.
Inter evaluiert auch Anan Khalaili, einen israelischen Nationalspieler, der für Union Saint-Gilloise spielt. Khalaili wird taktisch als gut geeignet für die 3-5-2-Formation von Inter angesehen, da er die Rolle sowohl in der belgischen Liga als auch in der Champions League effektiv gespielt hat. Napoli ist ebenfalls in den Rennen um Khalaili eingestiegen, mit potenziellen Gesprächen mit dem belgischen Verein, und ein Angebot von rund 20 Millionen Euro könnte ausreichen, um seine Unterschrift zu sichern.
Wesley, derzeit bei Roma, ist ein weiteres Profil, das Inter schätzt, mit der Zustimmung des technischen Teams und des Eigentümers. Roma soll jedoch Angebote von Chelsea für den Brasilianer abgelehnt haben, und Trainer Daniele De Rossi könnte widerwillig sein, einen seiner Schlüsselspieler zu verkaufen, obwohl der Verein Einnahmen aus Transfers generieren muss, um die finanziellen Vorschriften der UEFA einzuhalten. Inter geht vorsichtig vor und bewertet alle Optionen sorgfältig, um keine überstürzte Entscheidung auf einer entscheidenden Position für das System von Trainer Andrea Chivu zu treffen.



