Liverpool hat eine Einigung erzielt, um Victor Muñoz von Osasuna für eine Ablösesumme von 34 Millionen Pfund zu verpflichten, wodurch die Ausstiegsklausel des Spielers aktiviert wurde. Der Verein bestätigte, dass Muñoz sich auf die Bedingungen eines Sechsjahresvertrags geeinigt hat und am Mittwoch in den Vereinigten Staaten einen medizinischen Check absolvierte, mit Genehmigung des spanischen Fußballverbands (RFEF). Der Transfer erfolgt, nachdem Liverpool die Konkurrenz von Newcastle United, Manchester United und Bayer Leverkusen um den vielseitigen Flügelspieler erfolgreich abgewehrt hat.
Muñoz, der zuvor für Real Madrid spielte, kann sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Flügel eingesetzt werden und auch als Mittelstürmer fungieren, eine Vielseitigkeit, die Liverpool-Trainer Andoni Iraola ansprach. Der Verein soll Muñoz während der ersten Kaderplanungsgespräche mit Iraola besprochen haben, was es ihnen ermöglichte, schnell zu handeln, um seine Unterschrift zu sichern. Die Ablösesumme wird laut Quellen in zwei Raten bezahlt.
Die Ankunft von Muñoz hat zu Spekulationen über die Zukunft von Federico Chiesa bei Anfield geführt. Transferjournalist Ben Jacobs berichtete auf X, dass Chiesa Liverpool wahrscheinlich verlassen wird, um regelmäßige Spielzeit zu suchen, obwohl sein Spielstil gut zu Iraolas System passt. Jacobs erklärte jedoch auch, dass die Verpflichtung von Muñoz keine Auswirkungen auf die Chancen des hochgelobten 17-jährigen Flügelspielers Rio Ngumoha haben wird, der bereits einen Einsatz für England bestritten hat.
Trotz des Abschlusses des Deals für Muñoz zeigt Liverpool weiterhin aktives Interesse an der Verpflichtung von Yan Diomande von RB Leipzig und Bradley Barcola von PSG. Quellen deuten darauf hin, dass der Verein Diomande weiterhin als potenziellen Ersatz für Mohamed Salah auf dem rechten Flügel betrachtet, während Barcola weiterhin ein Ziel ist, um ihre Offensivoptionen zu verstärken. Weitere Flügelspieler, die in Betracht gezogen werden, sind Said El Mala von Köln, Yankuba Minteh von Brighton und Matias Fernandez-Pardo von Lille, falls ein Transfer für Diomande scheitern sollte. Der Verein priorisiert Geschwindigkeit bei seiner Suche nach zusätzlichen Offensivverstärkungen. Die Verfolgung dieser Spieler deutet darauf hin, dass Liverpool seine Offensivoptionen vor der neuen Saison deutlich verstärken möchte.




