Liverpool hat laut David Ornstein von The Athletic ein verbessertes Angebot für den Flügelspieler Yan Diomande von RB Leipzig eingereicht. Das Angebot, das sich angeblich rund 100 Millionen Euro beläuft, stellt eine deutliche Steigerung im Werben der „Reds“ um den 19-jährigen ivorischen Nationalspieler dar.
Dieser Schritt erfolgt nach der jüngsten Ernennung von Andoni Iraola zum neuen Cheftrainer von Liverpool, der Arne Slot ersetzte, der Ende Mai entlassen wurde. Der Trainerwechsel hat zu einer Neubewertung des Kaders geführt, insbesondere im Angriffsbereich, wobei der erwartete Abgang von Mohamed Salah und die unbeständige Form von Cody Gakpo einen Bedarf an Verstärkung schaffen.
Diomande hat sich als Liverpools Hauptziel herauskristallisiert, trotz gemeldetem Interesse des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain. Der Verein bestätigte kürzlich die Verpflichtung von Victor Munoz von Osasuna, aber Transfer-Insider Graeme Bailey hält fest, dass dieser Erwerb die Suche nach einem spezialisierten Rechtsaußen nicht beeinträchtigen wird. Bailey hat Diomande stets als den führenden Kandidaten für diese Position genannt.
Ornstein berichtet, dass Liverpool nun „in der Pole Position“ ist, um Diomandes Unterschrift zu sichern, und dass der Verein die Bereitschaft zeigt, ein substanzielles Finanzpaket anzubieten. Quellen deuten darauf hin, dass Liverpools Angebot in Bezug auf persönliche Konditionen für den Spieler ebenfalls attraktiver ist als das von PSG. Der Verein erkundet jedoch weiterhin alternative Optionen, falls eine Einigung mit Leipzig unerreichbar sein sollte.
Diomande selbst hat in der Vergangenheit seine Bewunderung für Paris Saint-Germain zum Ausdruck gebracht und in einem Interview mit L’Equipe erklärt, dass der Verein einer sei, den er „schon als Kind geliebt“ habe, aufgrund der Unterstützung seines Vaters. Trotzdem betonte er, dass er sich zu diesem Zeitpunkt auf die Weltmeisterschaft konzentriere und seine Zukunft von Verhandlungen zwischen den Vereinen abhängen lasse. Ein erfolgreicher Transfer würde Iraola eine dynamische Offensivoption bieten und möglicherweise die Lücke füllen, die Salahs erwarteter Abgang hinterlassen wird.




