Liverpool wurde ermutigt, ein Angebot für den Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund, Felix Nmecha, abzugeben, wobei ein geschätzter Preis von 90 Millionen Euro (85,3 Millionen Pfund) genannt wird. Der ehemalige Leicester City-Verteidiger Robert Huth glaubt, dass Nmecha die ideale Verstärkung für Liverpool unter dem neuen Trainer Andoni Iraola wäre, und lobt seine Balleroberungsfähigkeiten und seine Eignung für einen schnellen Spielstil.
Auch Manchester United zeigt Interesse an dem 23-jährigen deutschen Nationalspieler, der als mögliche Ergänzung für den Umbau des Mittelfelds identifiziert wurde. United hat bereits Vereinbarungen mit Ederson und Andrey Santos getroffen, und Nmecha ist einer von drei verbleibenden Zielen des Vereins, so Berichte von INEOS.
Nmechas Fortschritte werden von United seit einiger Zeit beobachtet, und seine Bereitschaft, in die Premier League zurückzukehren, wird als positiv angesehen. Das Interesse von Liverpool hat sich jedoch nach Nmechas Leistung bei der jüngsten Weltmeisterschaft verstärkt, wo er trotz des frühen Ausscheidens Deutschlands beeindruckte.
Huth hob Nmechas statistische Stärken hervor und wies auf seinen hohen prozentualen Anteil an Ballgewinnen und Ballbesitzgewinnen im letzten Drittel des Feldes in der Bundesliga in der vergangenen Saison hin. Diese Eigenschaften passen gut zu Iraolas taktischem Ansatz, der hohes Pressing und schnelle Übergänge priorisiert. Nmecha wird als physischer beschrieben als die aktuellen Liverpool-Mittelfeldspieler Alexis Mac Allister und Curtis Jones, was möglicherweise einen Bedarf an mehr Robustheit im Mittelfeld der Reds decken könnte.
Es bleibt abzuwarten, ob Liverpool die Bewertung von Dortmund erfüllen wird, wobei Berichte darauf hindeuten, dass auch ein möglicher Deal für einen weiteren Premier League-Mittelfeldspieler in Betracht gezogen wird. Auch Inter Mailand soll an Jones interessiert sein, was mehr Platz im Kader und im Budget von Liverpool für einen Transfer von Nmecha schaffen könnte. Die Transfer-Saga entwickelt sich, und beide Vereine wägen ihre Optionen ab, während das Sommer-Transferfenster fortschreitet.




