Liverpool hat beschlossen, den Verteidiger von Bayer Leverkusen, Jarell Quansah, in diesem Sommer nicht zurückzukaufen und verzichtet auf die Ausübung einer Rückkaufklausel in Höhe von 80 Millionen Euro. Der Verein hält die Ablösesumme für zu hoch und wird stattdessen seine Entwicklung beobachten, wobei im Jahr 2027 eine erschwinglichere Option verfügbar sein wird. Quansah wurde seit seinem Abschied von Anfield in die englische Nationalmannschaft berufen.
Laut BILD hat Liverpool auf die Möglichkeit verzichtet, Quansah zurückzuholen, der Anfield im vergangenen Jahr verließ, nachdem er sich unter Trainer Arne Slot nicht durchsetzen konnte, obwohl er in der letzten Saison von Jürgen Klopp ein herausragender Spieler war.
Der Innenverteidiger wechselte für 35 Millionen Euro zu Leverkusen und erhielt seitdem seine erste Berufung in die englische Nationalmannschaft und einen Platz im Kader für die kommende Weltmeisterschaft. Liverpool hatte eine zukünftige Rückkaufoption in den Deal aufgenommen, um Quansahs Potenzial anzuerkennen, hat aber festgestellt, dass der aktuelle Preis zu hoch ist.
Obwohl die 80 Millionen Euro einen Nettoaufwand von 45 Millionen Euro darstellen würden, angesichts der anfänglichen Investition von Leverkusen, ist Liverpool bereit, Quansah in Deutschland weiterentwickeln zu lassen. Der Verein bereitet sich auf die Ankunft von Jeremy Jacquet und die Rückkehr von Giovanni Leoni nach einer Kreuzbandverletzung vor und hofft auch, eine Vertragsverlängerung für Ibrahima Konate zu sichern, was derzeit unwahrscheinlich erscheint.
Liverpools Strategie besteht darin, Quansahs Fortschritte bei Leverkusen zu beobachten, wo ein neuer Trainer – entweder Oliver Glasner oder Andoni Iraola – erwartet wird, und glaubt, dass er von weiteren Erfahrungen auf hohem Niveau profitieren wird. Eine erschwinglichere Rückkaufoption wird im Jahr 2027 verfügbar sein, wenn die Klausel auf 60 Millionen Euro sinkt. Der Verein geht davon aus, dass Quansahs Wert weiter steigen wird, was den potenziellen Deal von 2027 zu einem klugen Geschäft für das neue Führungsteam von Liverpool macht.




