Liverpool hat nicht die Absicht, Mittelfeldspieler Florian Wirtz in diesem Sommer an Chelsea zu verkaufen, trotz des Interesses des neuen Chelsea-Trainers Xabi Alonso, wie Quellen von TEAMtalk berichten. Wirtz schloss sich 2025 für eine Ablösesumme von 116 Millionen Pfund vom Bayer Leverkusen Liverpool an und wurde zu einer der bedeutendsten Investitionen der Fenway Sports Group.
Anfangs hatte der deutsche Nationalspieler Schwierigkeiten, sich an das System von Trainer Arne Slot anzupassen, und sah sich aufgrund seiner hohen Ablösesumme mit Kritik konfrontiert. Wirtz beendete die Saison 2025/26 jedoch mit sieben Toren und zehn Assists in 49 Spielen und demonstrierte seinen wachsenden Einfluss innerhalb des Teams. Sein früherer Erfolg unter Alonso beim Bayer Leverkusen befeuerte Spekulationen, dass der Chelsea-Trainer versuchen würde, ihn nach Stamford Bridge zu holen.
Transfer-Insider Graeme Bailey berichtet, dass die Eigentümergruppe von Liverpool, FSG, in ihrer Entscheidung, Wirtz zu halten, entschlossen ist. „Liverpool wird Florian Wirtz nicht abgeben“, erklärte Bailey. „Sie haben so hart daran gearbeitet, und die Nachricht aus Anfield ist, dass seine Leistung am Ende der Saison ein echtes Plus war. Sie wissen, dass er sich anfangs schwergetan hat, aber es kamen so viele neue Spieler – es wäre nie einfach gewesen.“ Bailey fügte hinzu, dass der Verein keine Angebote für den Spieler erhalten habe und mit Nachdruck erklärte: „Wirtz BLEIBT bei Liverpool.“
Der ehemalige Liverpool-Stürmer Emile Heskey hat ebenfalls sein Vertrauen in Wirtz' Potenzial in Anfield ausgedrückt. Heskey glaubt, dass eine Veränderung im Spielstil von Liverpool Wirtz' volles Potenzial entfesseln könnte, und weist auf seine Ähnlichkeiten mit Philippe Coutinho beim Finden von Räumen und dem Kreieren von Chancen hin. Er betonte die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses mit seinen Teamkollegen und erwartet eine wirkungsvollere Leistung des Mittelfeldspielers in der nächsten Saison. Heskey schlug vor, dass Wirtz seinem Spiel mehr „Kraft oder Energie“ hinzufügen müsse, um das Team voll voranzutreiben, bleibt aber optimistisch in Bezug auf seine Zukunft im Verein.




